Lush and trippy food photography by Beth Galton and Charlotte Omnès .
Doch nicht mehr geschafft, diese Woche noch ein paar Rezepte zu posten (Sorry, musste nach Ewigkeiten zum ersten Mal wieder lernen!), aber hier etwas fast genauso tolles!
Lush and trippy food photography by Beth Galton and Charlotte Omnès .
Doch nicht mehr geschafft, diese Woche noch ein paar Rezepte zu posten (Sorry, musste nach Ewigkeiten zum ersten Mal wieder lernen!), aber hier etwas fast genauso tolles!
Hallo Lieblingsgemüse! Salicornes, Ei & das beste Frühstück der Welt
Oh, ich habe es endlich gefunden, mein ab-so-lu-tes Lieblingsgemüse: Salicornes aka Queller aka Meeresspargel aka Passe Pierre. Was das ist? Eine Meeres-, oder vielmehr Wattpflanze. Salicornes sind eine der wenigen Landpflanzen (ich glaube, eine von zweien), die an versalzenen Stränden, de facto schon im Meer, wachsen. Fälschlich werden Salicornes jedoch oft als Algen verkauft. Sind sie aber gar nicht! Haben mit Algen in jeglicher Hinsicht ziemlich wenig zu tun, keine Angst also.
Wie sie schmecken? Salzig, grün und knackig. Je älter sie sind, desto fischiger fand ich sie – wie die Portion, die ich oben verarbeitet habe. Am besten sind Salicornes ganz jung! Man kann sie roh unter den Salat mischen, blanchiert essen oder kurz schnell anbraten und als Beilage servieren, z.B. im Fisch. Oder unorthodox mit Fleisch, wie ich vor ein paar Tagen (Bilder & Rezept folgen!). Super machen sie sich auch mit Rührei zum Frühstück. Allerdings macht wahrscheinlich ein umgedrehtes Mengenverhältnis mehr Sinn, als hier bei mir. Also lieber mehr Ei, weniger Salicornes. Aber ich finde sie einfach so lecker!
Wo kriegt man das Gemüse? Am ehesten in der Metro oder beim Fischhändler. Derzeit gibt es sie beim Kaiser’s bei mir um die Ecke an der Fischtheke. Es ist ziemlich witzig, dass jedes Mal die Verkäuferin nachfragen muss, wenn ich «Salicornes» verlange, sie kennen das alle nicht. Deswegen wird es vielleicht auch nicht so richtig gelagert und schmeckte beim zweiten Einkauf etwas fischig? Na, ich möchte nichts unterstellen.
Zum Rezept: Pro mitessende Person zwei Eier mit Sahne oder Milch (bei mir Hafersahne, Laktose und so) aufschlagen. Diesmal ungesalzen, weil Salicornes von selbst salzig sind. Salicornes abspülen und putzen. Pro Person würde ich da eher eine Handvoll empfehlen, vielleicht sogar etwas zerkleinert. Ich habe aber 150 Gramm für MICH ALLEINE genommen. Wie gesagt, ich suchte das Zeug derzeit weg. Salicornes abtropfen und -tupfen. Ein kleines bisschen Olivenöl in der Pfanne auslassen (könnte man auch mit Butter kombinieren, macht nur Sinn. Ich hab gestern gefühlt ein Kilo Butter auf meine Brötchen geschmiert, das war ein bisschen viel.), Salicornes dazugeben und leicht sautieren. Dann das verquirlte Ei drüber geben und rühren, rühren, rühren. Sobald das Ei leicht (bis komplett) gestockt ist (je nach Frischgrad der Eier!), auf Lieblingsteller transferieren und verputzen. YAMM YAMM YAMM!
Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Abendbrot beim tollen Streetfood Thursday in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg!
Fotos: Kyra Meyer.
Hej Lieblingsleser!
Leider ist hier die letzten Tage mal wieder nicht so viel passiert – ich lag krank im Bett und habe nur meinen Erasco-Hühnersuppenvorrat geleert. Scham! Aber ein bisschen was kommt noch. Zum Beispiel Erzählungen von meinem neuen Lieblingsgemüse und ein Trip zum Streetfoodmarket bei Abendbrot mit Aida auf Mit Vergnügen. Bis dahin – stay hungry!
Das tolle Foto vom Gao Bao und mir hat übrigens die einmalige Kyra Meyer gemacht!
habt ihr als kinder auch rugrats geguckt? ich muss das dringend mal nachmachen!
REPTAR BARS!!! Recipe under the cut.
Reptar bar! Reptar bar! The candy bar supreme!! The candy bar that turns your tongue greeeen!!
Einmal Salad to Go, bitte!
Ich leide unter einem chronischen Defizit an Tupperware. Gleichzeitig aber an einer leichten Form des Messitums, wenn es um das Sammeln von Einmachgläsern geht. Fast jedes, und sei es noch so klein, wird ausgewaschen und wiederverwendet. Für Kräuter, für selbstgemachte Pasten, für Pesto und für hausgemachte Limo.
Oder eben für den leckeren Salat to go. Ich bin ja morgens immer zu faul, mir etwas vorzubereiten, aber den Salat, den hab sogar ich hingekriegt: Eine Frühlingszwiebel, eine Selleriestange und zwei Handvoll Babyspinat abwaschen und nach Bedarf schnippeln (natürlich nicht den Babyspinat). Walnüssestückchen dazu, zwei Sorten Sesam ebenfalls rein, zuschrauben.
Warum keine Tomaten oder andere fruchtig-saftige Leckereien? Es liegt hier am Wörtchen «saftig». Ich bin eine kleine Prinzessin und ich will nicht, dass irgendwas matschig wird. Das mag ich nicht. Nein. Und bei einem grünen Blattsalat könnte das in der Kombination mit Tomaten eben leider allzu leicht passieren.
Aus dem gleichen Grund kommt auch das Dressing bei mir nicht schon vorher rein. Ein ganz kleines Einmachglas hilft dafür, dass sich fest zugeschraubt auch bombig in der Tasche hält. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer rein, zuschrauben, schütteln, fertig. Sollte es bis mittags nicht mehr homogen sein, einfach wieder schütteln.
Wenn ihr dann Hunger habt, Salatglas aufschrauben, Dressingglas aufschreiben, Sauce reinkippen, Salatglas zuschrauben und schütteln! Anschließend mit einer mitgebrachten Picknickgabel glücklich Salat mampfen. Wem so ein grüner Salat nicht nahrhaft genug ist, der kann das gleiche Prinzip mit Couscoussalat umsetzen. Da würde ich sogar auch Tomatenwürfel gleich vermischt mit reingeben. Da kann man auch das Dressing – wenn man gut durchgezogenen Matschcouscous mag wie ich – auch schon mit dem Couscous mischen. Trotzdem würde ich frischen Salat dann drüber stapeln und erst beim Essen ein bisschen umrühren.
Funfact: An dem Tag, an dem ich mir diesen feinen Salat vorbereitet habe, bin ich doch gar nicht ins Büro gefahren. Fail.
Käseplatte of Love
Manchmal hat man ja eindeutig abends keine Lust mehr, groß zu kochen. Zum Beispiel, nachdem man am Sonntag mit dem favourite human being eine Fahrradtour zur Pfaueninsel gemacht hat (lohnt sich übrigens sehr). Wenn man aber unbedingt zuhause essen will und es trotzdem fancy haben will, was kann da eine Lösung sein? Natürlich, eine Käseplatte!
So am Sonntag. Wir hatten jeder noch einen feinen Käse zuhause, haben uns für den Rest im Supermarkt im Ostbahnhof eingedeckt und ab gings: Ein Alpenbergkäse, ein Ziegenfrischkäse, Cheddar und eine Art gefüllter Camembert, gefüllt allerdings mit feiner Trüffel-Käse-Paste. Dazu gab es noch Oliven, Maiskölbchen, zwei Sorten Baguette, Hummus, eine hausgemachte und eine noch übriggebliebene, gekaufte Paste und einen Salat mit Sprossen und Nüsschen.
Natürlich kann man einwenden, dass so ein Dinner a deux schon recht teuer wird. Aber auch nicht teurer, als einmal essen zu gehen, wenn man sich denn gegen einen Döner entscheidet. Zwar war der Tatort nicht sehr appetitlich, aber in den Sekunden habe ich dann eben mein schön belegtes Stück Baguette hypnotisiert.
Das perfekte sommerliche Abendessen – und auch für Abende mit Freunden sehr zu empfehlen. Die Vorbereitungszeit sinkt auf ein Minimum, der Spaß hält lange an. Was will man mehr?
Übrigens: Verzeiht die schlechte Fotoqualität, es war schon dunkel und sowieso und überhaupt.
Wenn schon krank, dann Spaß dabei
In den letzten Tagen war mir öfter schlecht. Eigentlich sogar durchgehend. Ganz egal was ich aß – danach war mir übel und ich wollte mich gar nicht mehr bewegen. Auch noch am Wochenende! Wegen ein bisschen Sobrennen rennt man da nicht gleich ins Klinikum, andererseits nervt es ganz schön, drei Tage nicht wirklich essen zu können (auch wenn es ein interessanter Einblick in den Modelalltag sein mag).
Meine Lösung heißt ja immer Internet: Doch medizinische Themen und Internet, das ist ja so eine Sache. Ich habe mir ein bisschen sinnvolles angelesen, ziemlich viel Stuss reingefahren und sogar das eine oder andere unfassbar beunruhigende lernen müssen. Aber hilft das weiter? Nein. HUNGER.
Mein Talcid habe ich verlegt (ausgerechnet jetzt!), aber Natron soll ja noch besser wirken. Gesagt, getan, einen Teelöffel Natron in Wasser aufgelöst, Nase zugehalten und runter damit. Danach rumhüpfen und an einem (imaginären) Rülpscontest teilnehmen. Tatsächlich – es hilft ein bisschen. Aber ging es mir in sekundenschnelle besser? Nein.
Außerdem gut: Schonkost. Aber was heißt das schon? Geriebener Apfel? No way! Mein Körper sagt meist rechtzeitig Bescheid, wenn er etwas für eine schlechte Idee hält – und hier sträubte sich gleich alles beim Gedanken an Obst. Ich versuchte es mit Couscous und frischem Gemüse, und mir ging es noch schlechter. Am nächsten Morgen gab es Vollkornbrot – beknackte Idee. Mein Körper verlangte die ganze Zeit nach FRITTEN und Weißbrot. Und Nudeln. Nudeln hatte ich wenigstens zuhause. Aber wenn ich schon darnieder liege, dann will ich auch ein bisschen Spass dabei haben! Also habe ich doch ein klitzekleines bisschen Butter (Fett ist eigentlich auch verboten) unter die Nudeln geschmuggelt, aber nicht irgendeine, sondern Trüffelbutter. Und auch wenn es noch ein bisschen Magentee und Ruhe gebraucht hat, bis es mir besser ging, die gute Laune, die war wenigstens da.
Und die Moral von der Geschichte? Gutes Essen macht zwar nicht direkt gesund, aber wenigstens gute Laune. Und die hilft ja meistens schon ganz schön.
Typisch Sonntag: Kaum guck’ ich eine Sekunde weg, futtert das kleine Monster meine ganzen Pralinen auf! Manno…
Vitamin C goes High-Society: Orangensalat mit Pistazienöl und Chili
Eigentlich gehe ich aus Prinzip nicht im Discounter Lidl einkaufen. Das hat viele Gründe, zu viele, um sie jetzt bei diesem schnellen Post aufzuzählen, aber manchmal kann ich mich dem nicht erwehren. Meistens, wenn an Feiertagen alles im Rewe im Bahnhof ausverkauft ist. Oder auch, weil es bei Lidl zu Feiertagen ganz annehmbare Upscale-Lebensmittel zu kleinem Preis gibt. Deswegen war ich vor kurzem wieder da, weil ich Safran- und Trüffelbutter bunkern wollte. Kurz vor der Kasse stieß ich aber auf etwas noch besseres: Pistazienkernöl! Also Kids, rennt zum Lidl und besorgt euch ein Fläschchen davon, es lohnt sich.
Ihr könnt nämlich damit diesen feinen Vorspeisensalat zubereiten. Die Zutaten? Absolut simpel: Orangenfilets oder ganz faul auch einfach geschält und in Scheiben geschnitten (Filets machen mehr her. Das Weiße schmeckt einfach nach nichts, aber seien wir realistisch: Filetieren nervt). Großzügig beträufeln mit Pistazienöl und würzen mit reichlich Chiliflocken und/oder Chilifäden, Fleur de Sel und ein paar Rosmarinzweige zur Garnierung drübersprenkeln. Macht viel her und ist im Handumdrehen fertig! Falls ihr also noch keine Idee habt, wie ihr eure Familie zu Ostern am Tisch beeindrucken wollt, das ist eure Chance.
Geruhsame Feiertage euch!
Auflösung! Auflösung!
Hej Freaks, hier die Auflösung zu gestern. Auf Facebook hat ja schon die liebe Jule richtig geraten, wenn auch Frau Smámunir und Annika nah dran waren: Was ich da unten in der Hand halte sind frische Mandeln, bzw. unreife Mandeln. Auf Farsi (Persisch) heißen sie «chaghale badoom», was man mit «moppelige Mandeln» übersetzen könnte. Hach, diese Sprache ist herrlich.
Wie sie schmecken? Überhaupt nicht so, wie man Mandeln kennt. Man isst sie auch als ganzes, also, bis auf den Stengel, obviously. Am besten leicht gesalzen. Eine Delikatesse! Sie sind knackig, schmecken frisch und grün, nach Frühling und nach Aufbruch. Die «richtige» Mandel im Kern ist da noch gar nicht ausgebildet. Jeder, der sie mal probiert hat, liebt sie (Ausser A., der Mäkler. Pah, mehr für mich!). Die Saison ist immer nur sehr kurz und die Ernte ist natürlich auch nicht sehr reich, weil man die meisten Mandeln reifen lässt.
Manchmal kann man beim Türken frische Mandeln erwischen, haltet mal jetzte Ausschau auf türkischen/arabisch/persischen Märkten und Supermärkten. Vielleicht erwischt ihr ein paar!
Ich habe etwas aus dem Iran mitgebracht bekommen – kann jemand erraten, was das ist?
Hint: Es ist etwas essbares. Hättet ihr nie gedacht, was? Haha.
thematisch völlig unpassend, aber so wahr, dass es auch hier gerebloggt werden muss.
hallo montag!
hätten wir nicht alle lieber diesen anblick beim öffnen des kühlschranks? :)
(via theepitomeofquiet)