Februar 10, 2014

Ceviche, kapiche?

Ich liebe ja Fisch, deswegen macht es auch nur Sinn, dass ich derzeit auf einer Insel lebe. Und weil ich ja ein sehr fauler Mensch bin, mag ich schnelle und einfache Gerichte. Der südamerikanische Fischsalat Ceviche ist da genau das richtige für mich – und meine Lieblingsvariante für Wintermonate macht nicht nur süchtig, sondern ist knallvoll mit lauter guten Sachen und schmeckt nach Sommer.

Aber meine Liebe zu Ceviche hätte wohl nie so absurde Ausmasse angenommen, wenn ich nicht in Berlin vom Lieblingsfischladen Glut+Späne in der Markthalle IX in Kreuzberg inspiriert worden wäre. Die tollen Leute dort bieten jeden Donnerstag und derzeit sogar auf der Berlinale die beste Ceviche der Stadt, inspiriert von der südamerikanischen Tante eines guten Freundes.

Aber, wenn es mal nicht Berlinale ist und nicht Donnerstag und ihr auf dem trockenen sitzt, könnt ihr ja mal meine Lieblingsceviche ausprobieren.

Dazu braucht ihr ganz, ganz frisches rohes Lachsfilet und gekochte (oder auch ganz, ganz frische rohe) Garnelen, Orangen, Limetten, einen halben Bund Koriander, Frühlingszwiebel, ein paar feste Kirschtomaten und eventuell, wenn ihr Lust drauf habt, ein wenig Chili.

Erstmal das Gemüse vorbereiten: Frühlingszwiebel in hauchdünne Ringe schneiden, Tomätchen würfeln, Koriander kleinhäckseln, ein wenig von der Chili atomisieren. Halbe Orange entsaften und halbe (oder ganze) Limette. Wieviel Saft ihr braucht, hängt ganz von der Menge des Fisches ab – im Zweifelsfall erstmal mehr. Vielleicht etwas Zucker an die Citrusmischung, um den Geschmack auszubalancieren. Ideal wäre Agavensirup, weil der sich natürlich perfekt mischt, es geht aber auch Maplesirup oder Honig. Das Meeresgetier abspülen, trockentupfen und in kleine Würfel schneiden, mit dem Rest vermischen. Kaltstellen und durchziehen lassen.

Zitrussäfte und Fischeiweiss gehen nämlich jetzt eine magische Verbindung ein. In dessen Verlauf kommt es zu einer Denaturierung des Eiweisses – so ähnlich passiert das auch beim Kochen. Der Fisch ist also quasi »gekocht«, ohne jemals mit Hitze in Berührung gekommen zu sein. Deswegen aber frischer Fisch und deswegen unbedingt kaltstellen bis zum Verzehr, denn Salmonellen und andere eklige Sachen (Bakterien, Würmer) werden durch diese »Koch«methode nicht ausgerottet.

Traditionell wurde Ceviche etwa drei Stunden kaltgestellt, bis der Fisch ganz und gar »durchgekocht« war, hier lassen wir den Salat aber nur kurz ziehen, ganz und gar abhängig davon, ob ihr den Fisch eher in roher Konsistenz, ein bisschen wie Sashimi, wollt oder eher durchgekochter. Zwischen 3 Minuten und einer halben Stunde ist alles drin.

Die Marinade nimmt in der Zwischenzeit durch das Eiweiss eine weissliche Farbe an und heisst dann »leche de pantera« oder »Tigermilk« und soll magische Kräfte haben. Ich meine, es schmeckt einfach nur sehr, sehr gut.

Also, dann, ceviche, kapiche?

9:39pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUy170oehC
  
Abgelegt unter: seafood Salat Fusion 
Januar 28, 2014

Suppenkasper reloaded

Ich muss etwas beichten: Ich bin nicht so ein grosser Suppenfreund. Ich finde Suppen lecker und alles, aber wenn ich die Auswahl zwischen Suppe und Stulle haben, entscheide ich mich eher für ein Stück Brot. Dabei wärmt kaum etwas so schön von innen wie eine leckere Suppe (oder kühlt eben ab, falls ihr eine Gazpacho vor euch habt). 

Wenn ich dann aber mal eine Suppe vor mir stehen hab, kriege ich mich kaum ein. So lecker! Mh! Nachschlag! Mehr! Toppings! Yeah! So wie bei dieser Suppe: Butternusskürbis, Karotten und Apfel mit Sahne und Za’tar.

Dafür erstmal schnippeln, ganz nach Geschmack: Ich habe einen 3/4 Kürbis in mittelgroße Würfel (völlig egal wie sie aussehen, wird eh gemixt), 4 Karotten in Scheiben und einen halben grossen Apfel ebenfalls in Würfel geschnitten. Dazu noch eine grosse rote Zwiebel zerkleinern und ein bis zwei Knoblauchzehen. Im grossen Topf Olivenöl erhitzen und Zwiebeln & Knoblauch anschwitzen. Wenn sie glasig sind, vielleicht etwas mehr Olivenöl dazu und das restliche Gemüse in den Top. Ebenfalls anschwitzen. Als alles in der Topfsauna dann schön schwitzig war, habe ich Hühnerbrühe und Wasser aufgegossen (ich hatte noch welche übrig, weil ich letzte Woche ein Riesenhuhn verkocht habe, sonst nehmt einfach Gemüsebrühe, fertige Hühnerbrühe ist eklig) und erstmal auf hoher Flamme, später auf niedriger vor sich hin kochen lassen. Zwischenzeitlich, wenn es schon gegen Ende geht, könnt ihr noch ein grosses Stück Ingwer reinplumpsen lassen und mitkochen. Sobald die Karotten durchgekocht sind (sie brauchen am längsten), fischt ihr den Ingwer raus und geht mit dem Pürierstab rein. Wenn ihr keinen habt, so wie ich in Berlin, nehmt ihr einfach einen Kartoffelstampfer, geht auch. Schön Matsch machen, wenn es zu dickflüssig ist, mit etwas Wasser verlängern, nochmal aufkochen, Salz, Pfeffer, abschmecken, fertig. Den Ingwer spült ihr übrigens gründlich ab, hackt ihn klein und macht euch noch eine Tasse Ingwertee. Ist ja schliesslich Winter.

Zum Servieren kommen auf die Suppe noch einige Kleckse Sahne (ihr wollt es doch auch!), ein wenig Za’tar (glaubt mir, es ist besser so), kleingehackte Frühlingszwiebel und Koriander. Fertig!

PS: Ihr wisst es selbst, trotzdem nochmal als Nachtrag: Mit Gemüsebrühe ist die Suppe vegetarisch. Wenn ihr auf die Sahne verzichtet oder Hafer-/Sojasahne nehmt, ist sie vegan. Palimmpalumm. 

7:36pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUy15jUPHp
  
Abgelegt unter: Suppe 
Januar 20, 2014

STEAK, STEAK, BABY

Bei mir um’s Eck gibt es eine recht bekannte Hipster-Metzgerei. Ja, das habe ich gerade wirklich geschrieben, denn anders kann ich es nicht bezeichnen. Doch bei Flock & Herd gibt’s nicht nur Attitüde, sondern auch wirklich hervorragendes Fleisch. Und wenn ich mir schon mal ein Steak in die Pfanne haue, dann sollte es wohl besser auch ein gutes sein, findet ihr nicht auch?

Also bin ich eines morgens, nachdem ich seit Ewigkeiten kein Fleisch gegessen hatte, zumindest kein ordentliches, rübergelaufen und habe mich beraten lassen. Ja, das ist die Sorte Metzgerei, wo man noch beraten wird. Und so bekam ich mein wunderschönes Stück Rumpsteak, dass ich am selbigen Abend noch verschlang wie eine Verhungerte (war ich auch).

Wie man ein gutes Steak macht muss ich euch doch nicht mehr erzählen? Scharf anbraten, fest in Alufolie einpacken und zwischen 8 und fünfzehn Minuten backen. Wie ihr seht, bei mir fiel diesmal alles kürzer aus, weil das Fleisch ziemlicher Wahnsinn war und ich es so einfach und natürlich haben wollte, wie es nur ging. Eine einzige Regel bitte ich euch noch zu beachten: Nie vorher salzen, immer nur danach. Salz entwässert und wir wollen doch ein saftiges Steak!

Was hier aber die Hauptrolle spielt, ist der Salat: Junge Spinatblätter, mit Frühlingszwiebel angebratene Champignonviertel, Avocado, Parmesan, hausgemachte Croûtons und ein Dressing zum Niederknien. 

Weil ich jedes Molekül des Rinds ausnutzen wollte (und vor allem weil ich irre faul bin), wurden die Pilze und gehackte Frühlingszwiebel in der selben Pfanne angebraten wie das Fleisch, ebenso die Croûtons, bzw. gerade bei denen ist es am wichtigsten, damit sie etwas Geschmack abkriegen.

Lasst uns aber über die wichtigste Nebenrolle sprechen: Das Dressing. Wahrscheinlich kennt ihr ja mittlerweile Tahini, wenigstens vom Hummus, wo er neben Kichererbsen die Hauptrolle spielt. Aber Tahini kann so viel mehr! So kommt die Sesampaste beispielsweise verdammt gut mit Sojasauce, insbesondere Tamari (stark konzentrierter, japanischer Sojasaucenvariante, glutenfrei, TheKitchn weiß mehr) klar. Und das Dressing wiederum gehört zu den allerbesten Salatsaucen, die man sich vorstellen kann. Meine Variante zu diesem Steak: Ein Esslöffel Tahini, etwas zitrusiges (ich habe das hier benutzt, aber Zitrone, oder noch eleganter: Orange, wäre mega!), dann vorsichtig Sojasauce dazutropfen und dauernd abschmecken, sonst wird das ganze zu salzig! Das ganze ist etwas schwierig zu vermischen, deswegen hilft auch etwas lauwarmes Wasser. Schlussendlich braucht ihr noch eine leicht süssliche Komponente, ideal wäre Ahorn- oder Agavensirup, aber ich hatte beides nicht da und habe mir mit etwas braunem Zucker beholfen (daher auch lauwarmes Wasser, damit sich der Zucker auflöst). Aber bloss nicht zu viel Zucker! Wir reden hier von einem viertel, maximal halben gestrichenem Teelöffel, nicht mehr. Alles gut mischen und tadaa, ein ungewöhnliches, aber auch ungewöhnlich vielseitiges Salatdressing ist geboren. Und was ist mit dem Öl, fragt ihr mich? Na, das übernimmt das Sesamdressing. Wenn ihr es euch richtig geben wollt, könnt ihr auch noch etwas vom Fleischsaft reintropfen, weil ihr mittlerweile euer leckeres Steak aus dem Ofen genommen und in Streifen geschnitten habt. Fertig! 

Ich bin natürlich vor allem gigantischer Fan von Steak Frites, aber ehrlich gesagt, diese Kombination hat mein Weltbild in der Hinsicht ins Wanken gebracht…

PS: Ich habe an der Farbe vom Fleisch nichts gedreht, im Gegenteil, ich habe den Kontrast beim Bearbeiten runtergefahren, das Fleisch war wirklich so hinreissend wunderschön pink…

2:23pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUy14tNK_G
Abgelegt unter: rind Salat 
Januar 18, 2014

Kaffee, bitte!

Gnaaaah, jetzt habe ich ganz schön verschlafen. Eigentlich wollte ich euch diese tollen Neuigkeiten nämlich schon früher am Morgen mitteilen, aber, wie das so ist, um acht Uhr wach, Kopf aber noch matschig bis… zum nächsten Tag. Oder übernächsten. Oder bis wieder Frühling ist.

Ich war ja früher ambitionierter (sprich: fanatischer) Kaffeetrinker, dann kam eine Kaffee-freie Phase, und jetzt, teils durch die Rückkehr an die heiligen Hallen einer Universität, vor allem aber durch den schönen kaffee-obsessiven Mann an meiner Seite, kann ich es wieder appreciaten, das schwarze Gold. Aber bitte keine Jacobs Krönung! Man hat ja doch Ansprüche. Und in Berlin oder London gibt es wirklich nicht zu wenige Leute, die ihr Leben dem Kaffee geweiht haben. Wie zum Beispiel Stephen: Stephen hat das Start-up »Kaffee Bitte« ins Leben gerufen, dort kann man sich edle Kaffeeböhnchen der tollen »Bonanza Coffee Heroes« (beliefern zB mein Berliner Lieblingscafé »Katie’s Blue Cat«, just sayin’) nach Hause bestellen. On demand, zum fairen Preis und vor allem: Die Pakete passen bequem in jeden Postschlitz, sodass man nicht zur Post muss, um sein Paket abzuholen oder dauernd beim gruseligen Nachbarn klingeln.

Und bevor ich ein bisschen mehr über »Kaffee Bitte« und Kaffeesucht erzähle, erstmal die Hauptattraktion:

Bis zum 30. Januar gibt es auf Kaffee Bitte jedes 250g Kaffeepaket (JEDES!) für 1,- €, inkl. Versand an. Yey! Dafür musst ihr nur den Gutscheincode »improkitchen« eingeben. Versand allerdings nur nach Deutschland – sorry Brits! Ich ärger’ mich ja auch! Juhu für alle anderen! 

So, wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, »Kaffee Bitte« will möglichst fantastischen Kaffee unter die Leute bringen, daher werden die Pakete maximal eine Woche nach dem Rösten verschickt, die meisten Bestellungen erreichen ihr Ziel schon an Tag 3 nach dem Rösten. Zwischen drei Tagen und zwei Wochen nach dem Rösten schmeckt Kaffee nämlich am besten, meinen die Nerds. 

Bislang werden die Pakete im Abo je nach Wunsch entweder monatlich, alle zwei Wochen oder monatlich verschickt, idealerweise sollen in Zukunft basierend auf den Gewohnheiten der Kunden individuelle Zeitrahmen möglich sein. Normalerweise kostet dann so ein Paket zwischen knapp neun und dreizehn Euro, immer Versand inklusive – nicht gerade ein Schnäppchen, aber dafür bekommt man keinen Alltagskaffee, sondern Spezialitäten, teilweise preisgekrönte. Also eher was Kaffee und Kuchen mit dem Lieblingsnerd als für den Coffein-Schub vor der Masterarbeitsabgabe. Aber ganz wichtig: Nach dem ersten Kaffee könnt ihr das Abo natürlich auch wieder abbestellen und eine Geld-zurück-Garantie gibt es auch. Mehr findet ihr auf der Seite, wo ihr auch den Gutscheincode einlösen könnt (yey!).

Aber lassen wir die Leute von »Kaffee Bitte« lieber mal selbst erzählen:

250 grams works out as about:

17 and 19 cups of Aeropress coffee

30 single shots of espresso

4 litres of french press coffee

20 and 22 cups from the V60 

We currently have 4 coffees:

The Konga Sedie is at it’s best made with a V60, Chemex, or Aeropress. It’s naturally processed, very fruity, with incredibly intense flavours.

The Worka is used as a single origin espresso in many of the best coffee shops (including Bonanza’s). However many of our customers love it in the Aeropress, and it’s also great in the French Press.

Both of these coffee’s are Ethiopian. We’ve also just added a blend of organic speciality coffee from Ethiopia and Indonesia, and a very special coffee from Kenya, the Gatomboya. It scored over 90 during cuppings (coffee tastings), where they look at things like body, sweetness, acidity and balance.

The scale is out of 100, and a coffee must score over 80 to be classed as ‘speciality’. All of our coffees are 80 or above, including those used in our organic ‘Roaster’s Blend’.

If you’re curious about cupping you can find out more here: http://scaa.org/PDF/PR%20-%20CUPPING%20PROTOCOLS%20V.21NOV2009A.pdf

UND WER BIS HIERHIN NOCH GELESEN HAT, WIRD BELOHNT: GEWINNSPIEL! GEWINNSPIEL! Wer sich den Euro sparen will, kann auch Kaffee gewinnen, mehr dazu auf meiner Facebookseite!

PS: Ich wurde von den Machern weder bezahlt noch sonst irgendwie mit Kaffee überhäuft (wobei ich dazu nicht nein sagen, würde, hint, hint), ich helfe einfach nur gern netten Berliner Start-ups. 

PPS: Alle Fotos von »Kaffee Bitte« und nicht von mir. 

3:18pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUy14ftVKJ
  
Abgelegt unter: kaffee gewinnen 
Januar 16, 2014
Hallo.
Erinnert ihr euch noch an mich? Ja? Das ist aber schön. Nein? Ich bin Aida, Mitte 20, ich mag Essen und ich schreibe gerne darüber. 
War aber eine ganze Weile abwesend. Warum? Das Leben, es kam mal wieder dazwischen. Und wie! Seit meinem letzten Beitrag hat sich ganz schön viel geändert, ich habe meine Koffer gepackt und bin nach London gezogen, und das alles musste in knapp zwei Monaten organisiert werden. Hui, das war ein Ritt! Jetzt lebe ich schon eine ganze Weile im wunderschönen Peckham, studiere am wunderbaren Goldsmiths und futtere mich durch diese aufregende, hektische, riesige und chaotische Stadt. Und damn, man kann hier gut futtern. 
Aber dazu bald wieder mehr. Ich habe wieder Bock und hoffentlich auch ein bisschen Zeit und vor allem habe ich tolle Mails von lieben Lesern bekommen, die mich motiviert haben, meine chaotische Küche wieder vorzustellen. Ich hoffe ihr habt auch wieder Bock. Und Hunger.
»Kale-Fever, Kale-Fever, We Know How to Show It…«
Es geht sogar gleich los, allerdings sogar gesund (!!!). Es hat mich nämlich auch gepackt, das Kale-Fieber. Kale, das ist die englische Bezeichnung für Grünkohl und klingt natürlich wesentlich cooler als genau das. Aber ich muss sagen, es ist wirklich lecker und besonders für den Jahresbeginn eine leckere Sache, zudem ist das Gemüse wahnsinnig gesund (mehr Calcium als Milch!).
Wir hassen alle Grünkohl, weil wir den Mist nur zerkocht kennen und nach alte Schuhe schmeckend. Aber kurz scharf angebraten in einem Hauch (und ich meine einen Hauch!) Olivenöl, dann abgelöscht mit dem Saft einer halben Zitrone, schmeckt er doch verdammt lecker. Zwei Minuten braten bei zwei Handvoll geschreddertem Grünkohl reicht! Dazu leicht geröstete Pinienkerne oder Walnuss und viel viel Parmesan (wir wollen es mal bitte nicht mit dem »gesund« übertreiben, okay?!) – super! Bei mir kommt so viel Parmesan dazu, dass ich gar kein Salz mehr brauche, aber ihr könnt nach Geschmack noch etwas salzen und Pfeffern, ich finde, dass das ganze so pur sich super macht.
In diese Kombi habe ich mich so verliebt, dass ich diesen warmen »Salat« sogar gefrühstückt habe. Ungelogen. Mir reichen etwa zwei Handvoll geschredderter Grünkohl, den gibt es hier im Supermarkt schon fertig gesäubert und kleingeschnitten. Falls ihr in selbst anbauen wollt, dem Biobauern vom Feld geklaut habt oder einfach nur am Stück kriegt, gibt’s im Internet zahlreiche Anleitungen für’s Grünkohlschnippeln. Zum Beispiel diese piepsige Dame. Das Zieh ist es jedenfalls, den Grünkohl auf keinen Fall zu überkochen, wir wollen ihn knackig, aber nicht mehr pieksig!
»Woah, oh oh, Sweet Potato o’ Mine…«
Aber für ein ordentliches Mittagessen brauche ich natürlich auch meine Kohlenhydrate, und die am liebten in Süsskartoffelform: Hier habe ich Süsskartoffel in Scheiben geschnitten (meine war riesig, eine halbe hat gereicht), eingerieben in Olivenöl und Salz und damit in den Backofen. nach etwa zehn, 15 Minuten wenden, weiterbacken bis hübsch, weich und etwas kross außen. Mit Za’tar (darüber erzähle ich euch bald mehr!) würzen – super. Dazu passt Borani, persischer Spinatjoghurt, von dem ich ja schon sehr oft geschwärmt habe, den habe ich diesmal auch mit Za’tar abgeschmeckt, grossartig.
Ich hoffe, ihr kommt in Zukunft wieder öfter hier vorbei. Ich freue mich auf alles, was kommt – und ich hoffe, ihr auch!
Ms. Improkitchen.

Hallo.

Erinnert ihr euch noch an mich? Ja? Das ist aber schön. Nein? Ich bin Aida, Mitte 20, ich mag Essen und ich schreibe gerne darüber. 

War aber eine ganze Weile abwesend. Warum? Das Leben, es kam mal wieder dazwischen. Und wie! Seit meinem letzten Beitrag hat sich ganz schön viel geändert, ich habe meine Koffer gepackt und bin nach London gezogen, und das alles musste in knapp zwei Monaten organisiert werden. Hui, das war ein Ritt! Jetzt lebe ich schon eine ganze Weile im wunderschönen Peckham, studiere am wunderbaren Goldsmiths und futtere mich durch diese aufregende, hektische, riesige und chaotische Stadt. Und damn, man kann hier gut futtern. 

Aber dazu bald wieder mehr. Ich habe wieder Bock und hoffentlich auch ein bisschen Zeit und vor allem habe ich tolle Mails von lieben Lesern bekommen, die mich motiviert haben, meine chaotische Küche wieder vorzustellen. Ich hoffe ihr habt auch wieder Bock. Und Hunger.

»Kale-Fever, Kale-Fever, We Know How to Show It…«

Es geht sogar gleich los, allerdings sogar gesund (!!!). Es hat mich nämlich auch gepackt, das Kale-Fieber. Kale, das ist die englische Bezeichnung für Grünkohl und klingt natürlich wesentlich cooler als genau das. Aber ich muss sagen, es ist wirklich lecker und besonders für den Jahresbeginn eine leckere Sache, zudem ist das Gemüse wahnsinnig gesund (mehr Calcium als Milch!).

Wir hassen alle Grünkohl, weil wir den Mist nur zerkocht kennen und nach alte Schuhe schmeckend. Aber kurz scharf angebraten in einem Hauch (und ich meine einen Hauch!) Olivenöl, dann abgelöscht mit dem Saft einer halben Zitrone, schmeckt er doch verdammt lecker. Zwei Minuten braten bei zwei Handvoll geschreddertem Grünkohl reicht! Dazu leicht geröstete Pinienkerne oder Walnuss und viel viel Parmesan (wir wollen es mal bitte nicht mit dem »gesund« übertreiben, okay?!) – super! Bei mir kommt so viel Parmesan dazu, dass ich gar kein Salz mehr brauche, aber ihr könnt nach Geschmack noch etwas salzen und Pfeffern, ich finde, dass das ganze so pur sich super macht.

In diese Kombi habe ich mich so verliebt, dass ich diesen warmen »Salat« sogar gefrühstückt habe. Ungelogen. Mir reichen etwa zwei Handvoll geschredderter Grünkohl, den gibt es hier im Supermarkt schon fertig gesäubert und kleingeschnitten. Falls ihr in selbst anbauen wollt, dem Biobauern vom Feld geklaut habt oder einfach nur am Stück kriegt, gibt’s im Internet zahlreiche Anleitungen für’s Grünkohlschnippeln. Zum Beispiel diese piepsige Dame. Das Zieh ist es jedenfalls, den Grünkohl auf keinen Fall zu überkochen, wir wollen ihn knackig, aber nicht mehr pieksig!

»Woah, oh oh, Sweet Potato o’ Mine…«

Aber für ein ordentliches Mittagessen brauche ich natürlich auch meine Kohlenhydrate, und die am liebten in Süsskartoffelform: Hier habe ich Süsskartoffel in Scheiben geschnitten (meine war riesig, eine halbe hat gereicht), eingerieben in Olivenöl und Salz und damit in den Backofen. nach etwa zehn, 15 Minuten wenden, weiterbacken bis hübsch, weich und etwas kross außen. Mit Za’tar (darüber erzähle ich euch bald mehr!) würzen – super. Dazu passt Borani, persischer Spinatjoghurt, von dem ich ja schon sehr oft geschwärmt habe, den habe ich diesmal auch mit Za’tar abgeschmeckt, grossartig.

Ich hoffe, ihr kommt in Zukunft wieder öfter hier vorbei. Ich freue mich auf alles, was kommt – und ich hoffe, ihr auch!

Ms. Improkitchen.

6:33pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUy14UP63g
  
Abgelegt unter: vegan glutenfrei 
Juni 11, 2013
gastrogirl:

creamy mango lassi popsicles.

#mustdo 
ich freu mich auf den sommer, ey! erstmal kühlschrank abtauen, dann wird eis gemacht ♥

gastrogirl:

creamy mango lassi popsicles.

#mustdo 

ich freu mich auf den sommer, ey! erstmal kühlschrank abtauen, dann wird eis gemacht 

10:00am  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyn4v5X0
  
Abgelegt unter: inspiration 
Juni 10, 2013
Fastfood Yummz: Schwabeninvasion in der Küche
Eigentlich wollte ich dieses Rezept nicht posten, weil ich darauf warte, dass die bessere Hälfte mir sein Rezept aufschreibt, er hat es nämlich «erfunden» und bereitet es in der Deluxe-Variante zu. Aber bis dahin poste ich doch die versimpelte Version, die man schnell zusammenschütten kann, auch wenn man kaum Lust hat zu kochen. 
Spätzle oder Knöpfle aus dem Supermarkt kochen, wenn sie gar sind, abschütten. Butter und/oder Zwiebelschme/alz in einer Pfanne auslassen, darin die Spätzle mit abgetropften Sauerkraut schön anbraten. Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss, vielleicht noch (Kreuz)Kümmel. Idealerweise habt ihr noch etwas Gouda oder Edamer zur Hand, reibt den Käse und schüttet ihn mit rein. Hmm, schön zerlaufen? Dann ab ins Schüsselchen und mit Schmand oder Joghurt servieren. Ein bisschen geräuchertes Paprikapulver darauf, done.
Noch zwei Nachträge:
1. Schmeckt auch richtig gut mit Schupfnudeln!
2. Schmeckt am allerbesten aber komplett selbstgemacht. Und dazu folgt hoffentlich noch im Laufe der nächsten Monate ein Gastbeitrag vom Lieblingsmenschen. Juhuu!
3. Ist mein Le Creuset-Minitöpchen nicht schön? Ich habe irre viel Glück gehabt und zwei davon ganz billig geschossen. Juhuu! Bald hoffentlich dann Souffle-Rezepte daraus. Versprochen! 

Fastfood Yummz: Schwabeninvasion in der Küche

Eigentlich wollte ich dieses Rezept nicht posten, weil ich darauf warte, dass die bessere Hälfte mir sein Rezept aufschreibt, er hat es nämlich «erfunden» und bereitet es in der Deluxe-Variante zu. Aber bis dahin poste ich doch die versimpelte Version, die man schnell zusammenschütten kann, auch wenn man kaum Lust hat zu kochen. 

Spätzle oder Knöpfle aus dem Supermarkt kochen, wenn sie gar sind, abschütten. Butter und/oder Zwiebelschme/alz in einer Pfanne auslassen, darin die Spätzle mit abgetropften Sauerkraut schön anbraten. Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss, vielleicht noch (Kreuz)Kümmel. Idealerweise habt ihr noch etwas Gouda oder Edamer zur Hand, reibt den Käse und schüttet ihn mit rein. Hmm, schön zerlaufen? Dann ab ins Schüsselchen und mit Schmand oder Joghurt servieren. Ein bisschen geräuchertes Paprikapulver darauf, done.

Noch zwei Nachträge:

1. Schmeckt auch richtig gut mit Schupfnudeln!

2. Schmeckt am allerbesten aber komplett selbstgemacht. Und dazu folgt hoffentlich noch im Laufe der nächsten Monate ein Gastbeitrag vom Lieblingsmenschen. Juhuu!

3. Ist mein Le Creuset-Minitöpchen nicht schön? Ich habe irre viel Glück gehabt und zwei davon ganz billig geschossen. Juhuu! Bald hoffentlich dann Souffle-Rezepte daraus. Versprochen! 

5:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyn0yFnc
  
Abgelegt unter: vegetarisch 
Juni 6, 2013

Soulfood par exellence: Kartoffelpü & Räucherfisch

Ich war letztes Wochenende zum ersten Mal (!) auf dem schönen Immergut Festival. Viele tolle Freunde getroffen & meine herzallerliebste Band gesehen & meinem absoluten Hero gesagt, dass es das beste Konzert meines Lebens war. Win!, oder?

Allerdings lohnt sich auch der Spaziergang (oder in unserem Falle: -fahrt) aus dem Gelände heraus. Es gibt nämlich in der Umgebung ganz viele Seen und dementsprechend auch immer noch Fischer, die aus diesen Seen fischen. Und selbst räuchern. Toll! 

Klar, dass ein Fischbrötchen nicht genug war und was mitmusste nach Berlin. Und zwar Aal – der einzige Fang aus dem See bei Neustrelitz, den sie dort räucherten, die anderen eigenen Fische wurden nur frisch verkauft. Unter anderen Umständen würde ich vom Kauf von Aal abraten, aber ich denke, es macht eindeutig einen Unterschied, ob man Aal aus potentiell umweltzerstörendem Massenfischfang kauft oder von einem mecklenburger Fischer, der noch selbst rausfährt.

Genau der grantelige alte Mann hat mir den Fisch auch verkauft und mich beraten – was wird in dem See selbst gefangen, warum wird nur der Aal geräuchert und der Rest nur frisch verkauft und so weiter. Super! Ich dachte ja zuerst, dass ich so einen ganzen, über einen Meter langen Aal kaufen muss, aber der Fischer lachte mich aus. Puh! Mir reicht nämlich auch ein Stück so lang wie meine Hand. 

Die Hälfte davon wurde gleich zuhause zu leckerstem Soulfood verarbeitet, inspiriert von einem traditionellen isländischen Gericht aus dem Kochbuch, das mir A. mal schenkte. Dort wird auch eine Art Kartoffelpürree mit Fisch gereicht, aber das ganze gestaltet sich etwas komplizierter als meine einfache Variante. 

Ich habe einfach ein paar Kartoffeln gekocht, bis sie fast auseinanderfielen. Schnell Schale abziehen, Finger dabei verbrennen, zurück in den Topf, viel Butter dazu und Stampfen. Normalerweise würde ich das Pürree mit Milch(-ersatz) und/oder (Hafer-)Sahne noch strecken, heute kam aber stattdessen Schmand noch rein. Gewürzt wurde mit Salz & Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss, gemahlenem Cumin (Kreuzkümmel) und geräuchertem Maldon Sea Salt.

Den Fisch habe ich gehäutet, ein bisschen kleingeschnitten und auf dem Kartoffelpürreehaufen angerichtet, dazu noch ein großer Löffel Schmand, fertig. Schön den Fisch unter das Pürree ziehen und eine Riesensauerei veranstalten: Das absolute Glück!

6:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUymjfPOW
  
Abgelegt unter: seafood 
Juni 3, 2013

Breakfast-Sundae

Hallöchen! Weg war ich für eine ganze Weile – Arbeit, Bewerbungen und ich war laufend krank. Aber egal! Ich bin wieder da und ich habe so viel, dass ich mit euch teilen möchte. Vielleicht habt ihr ja in der Zwischenzeit die eine oder andere Folge Abendbrot gesehen? Wenn nicht, holt das schnell bei Mit Vergnügen nach!

Aber erstmal ein schneller Frühstücksrezept, das 

a) gut aussieht!

b) gesund ist!

c) schmeckt, als ob es irre ungesund sei!

d) generell der ideale Tagesstart ist.

Sowas gibt es? Oh yes. Und es ist irre einfach. Erst einmal braucht ihr dieses Rezept für die allerbeste Schokocrème aus nur zwei Zutaten: Bananen und ungesüsstes Kakaopulver. Hier habe ich zwei Bananen genommen und etwas anderthalb gehäufte Teelöffel Kakaopulver. Mehr wäre besser gewesen, ausserdem waren die Bananen nicht überreif genug. Das Geheimnis ist nämlich, dass bei überreifen Bananen aus einem mysteriösen Grund der Bananengeschmack in den Hintergrund tritt bei diesem Rezept. Aber nicht so schlimm, es war trotzdem lecker.

Die Hälfte kann man sich auf Bagel schmieren und mit Erdbeeren frühstücken, die andere Hälfte wird für den Sundae mit Naturjoghurt (oder Sojajoghurt oder Fruchtjoghurt oder oder oder…) in ein hübsches Glas geschichtet. Voilá, idiotensicher & gesund & hübsch & lecker!

Mai 12, 2013
Magical Photos Of Food Sliced In Half

Doch nicht mehr geschafft, diese Woche noch ein paar Rezepte zu posten (Sorry, musste nach Ewigkeiten zum ersten Mal wieder lernen!), aber hier etwas fast genauso tolles!

5:33pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUykpwNys
  
Abgelegt unter: inspiration 
Mai 4, 2013

Hallo Lieblingsgemüse! Salicornes, Ei & das beste Frühstück der Welt

Oh, ich habe es endlich gefunden, mein ab-so-lu-tes Lieblingsgemüse: Salicornes aka Queller aka Meeresspargel aka Passe Pierre. Was das ist? Eine Meeres-, oder vielmehr Wattpflanze. Salicornes sind eine der wenigen Landpflanzen (ich glaube, eine von zweien), die an versalzenen Stränden, de facto schon im Meer, wachsen. Fälschlich werden Salicornes jedoch oft als Algen verkauft. Sind sie aber gar nicht! Haben mit Algen in jeglicher Hinsicht ziemlich wenig zu tun, keine Angst also. 

Wie sie schmecken? Salzig, grün und knackig. Je älter sie sind, desto fischiger fand ich sie – wie die Portion, die ich oben verarbeitet habe. Am besten sind Salicornes ganz jung! Man kann sie roh unter den Salat mischen, blanchiert essen oder kurz schnell anbraten und als Beilage servieren, z.B. im Fisch. Oder unorthodox mit Fleisch, wie ich vor ein paar Tagen (Bilder & Rezept folgen!). Super machen sie sich auch mit Rührei zum Frühstück. Allerdings macht wahrscheinlich ein umgedrehtes Mengenverhältnis mehr Sinn, als hier bei mir. Also lieber mehr Ei, weniger Salicornes. Aber ich finde sie einfach so lecker!

Wo kriegt man das Gemüse? Am ehesten in der Metro oder beim Fischhändler. Derzeit gibt es sie beim Kaiser’s bei mir um die Ecke an der Fischtheke. Es ist ziemlich witzig, dass jedes Mal die Verkäuferin nachfragen muss, wenn ich «Salicornes» verlange, sie kennen das alle nicht. Deswegen wird es vielleicht auch nicht so richtig gelagert und schmeckte beim zweiten Einkauf etwas fischig? Na, ich möchte nichts unterstellen.

Zum Rezept: Pro mitessende Person zwei Eier mit Sahne oder Milch (bei mir Hafersahne, Laktose und so) aufschlagen. Diesmal ungesalzen, weil Salicornes von selbst salzig sind. Salicornes abspülen und putzen. Pro Person würde ich da eher eine Handvoll empfehlen, vielleicht sogar etwas zerkleinert. Ich habe aber 150 Gramm für MICH ALLEINE genommen. Wie gesagt, ich suchte das Zeug derzeit weg. Salicornes abtropfen und -tupfen. Ein kleines bisschen Olivenöl in der Pfanne auslassen (könnte man auch mit Butter kombinieren, macht nur Sinn. Ich hab gestern gefühlt ein Kilo Butter auf meine Brötchen geschmiert, das war ein bisschen viel.), Salicornes dazugeben und leicht sautieren. Dann das verquirlte Ei drüber geben und rühren, rühren, rühren. Sobald das Ei leicht (bis komplett) gestockt ist (je nach Frischgrad der Eier!), auf Lieblingsteller transferieren und verputzen. YAMM YAMM YAMM!

Mai 3, 2013

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Abendbrot beim tollen Streetfood Thursday in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg!

Fotos: Kyra Meyer.

Mai 2, 2013
Hej Lieblingsleser!
Leider ist hier die letzten Tage mal wieder nicht so viel passiert – ich lag krank im Bett und habe nur meinen Erasco-Hühnersuppenvorrat geleert. Scham! Aber ein bisschen was kommt noch. Zum Beispiel Erzählungen von meinem neuen Lieblingsgemüse und ein Trip zum Streetfoodmarket bei Abendbrot mit Aida auf Mit Vergnügen. Bis dahin – stay hungry!
Das tolle Foto vom Gao Bao und mir hat übrigens die einmalige Kyra Meyer gemacht!

Hej Lieblingsleser!

Leider ist hier die letzten Tage mal wieder nicht so viel passiert – ich lag krank im Bett und habe nur meinen Erasco-Hühnersuppenvorrat geleert. Scham! Aber ein bisschen was kommt noch. Zum Beispiel Erzählungen von meinem neuen Lieblingsgemüse und ein Trip zum Streetfoodmarket bei Abendbrot mit Aida auf Mit Vergnügen. Bis dahin – stay hungry!

Das tolle Foto vom Gao Bao und mir hat übrigens die einmalige Kyra Meyer gemacht!

April 29, 2013

habt ihr als kinder auch rugrats geguckt? ich muss das dringend mal nachmachen!

theweepingtimelord:

REPTAR BARS!!! Recipe under the cut.

Reptar bar! Reptar bar! The candy bar supreme!! The candy bar that turns your tongue greeeen!!

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April 19, 2013
Einmal Salad to Go, bitte!
Ich leide unter einem chronischen Defizit an Tupperware. Gleichzeitig aber an einer leichten Form des Messitums, wenn es um das Sammeln von Einmachgläsern geht. Fast jedes, und sei es noch so klein, wird ausgewaschen und wiederverwendet. Für Kräuter, für selbstgemachte Pasten, für Pesto und für hausgemachte Limo.
Oder eben für den leckeren Salat to go. Ich bin ja morgens immer zu faul, mir etwas vorzubereiten, aber den Salat, den hab sogar ich hingekriegt: Eine Frühlingszwiebel, eine Selleriestange und zwei Handvoll Babyspinat abwaschen und nach Bedarf schnippeln (natürlich nicht den Babyspinat). Walnüssestückchen dazu, zwei Sorten Sesam ebenfalls rein, zuschrauben.
Warum keine Tomaten oder andere fruchtig-saftige Leckereien? Es liegt hier am Wörtchen «saftig». Ich bin eine kleine Prinzessin und ich will nicht, dass irgendwas matschig wird. Das mag ich nicht. Nein. Und bei einem grünen Blattsalat könnte das in der Kombination mit Tomaten eben leider allzu leicht passieren.
Aus dem gleichen Grund kommt auch das Dressing bei mir nicht schon vorher rein. Ein ganz kleines Einmachglas hilft dafür, dass sich fest zugeschraubt auch bombig in der Tasche hält. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer rein, zuschrauben, schütteln, fertig. Sollte es bis mittags nicht mehr homogen sein, einfach wieder schütteln.
Wenn ihr dann Hunger habt, Salatglas aufschrauben, Dressingglas aufschreiben, Sauce reinkippen, Salatglas zuschrauben und schütteln! Anschließend mit einer mitgebrachten Picknickgabel glücklich Salat mampfen. Wem so ein grüner Salat nicht nahrhaft genug ist, der kann das gleiche Prinzip mit Couscoussalat umsetzen. Da würde ich sogar auch Tomatenwürfel gleich vermischt mit reingeben. Da kann man auch das Dressing – wenn man gut durchgezogenen Matschcouscous mag wie ich – auch schon mit dem Couscous mischen. Trotzdem würde ich frischen Salat dann drüber stapeln und erst beim Essen ein bisschen umrühren.
Funfact: An dem Tag, an dem ich mir diesen feinen Salat vorbereitet habe, bin ich doch gar nicht ins Büro gefahren. Fail.

Einmal Salad to Go, bitte!

Ich leide unter einem chronischen Defizit an Tupperware. Gleichzeitig aber an einer leichten Form des Messitums, wenn es um das Sammeln von Einmachgläsern geht. Fast jedes, und sei es noch so klein, wird ausgewaschen und wiederverwendet. Für Kräuter, für selbstgemachte Pasten, für Pesto und für hausgemachte Limo.

Oder eben für den leckeren Salat to go. Ich bin ja morgens immer zu faul, mir etwas vorzubereiten, aber den Salat, den hab sogar ich hingekriegt: Eine Frühlingszwiebel, eine Selleriestange und zwei Handvoll Babyspinat abwaschen und nach Bedarf schnippeln (natürlich nicht den Babyspinat). Walnüssestückchen dazu, zwei Sorten Sesam ebenfalls rein, zuschrauben.

Warum keine Tomaten oder andere fruchtig-saftige Leckereien? Es liegt hier am Wörtchen «saftig». Ich bin eine kleine Prinzessin und ich will nicht, dass irgendwas matschig wird. Das mag ich nicht. Nein. Und bei einem grünen Blattsalat könnte das in der Kombination mit Tomaten eben leider allzu leicht passieren.

Aus dem gleichen Grund kommt auch das Dressing bei mir nicht schon vorher rein. Ein ganz kleines Einmachglas hilft dafür, dass sich fest zugeschraubt auch bombig in der Tasche hält. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer rein, zuschrauben, schütteln, fertig. Sollte es bis mittags nicht mehr homogen sein, einfach wieder schütteln.

Wenn ihr dann Hunger habt, Salatglas aufschrauben, Dressingglas aufschreiben, Sauce reinkippen, Salatglas zuschrauben und schütteln! Anschließend mit einer mitgebrachten Picknickgabel glücklich Salat mampfen. Wem so ein grüner Salat nicht nahrhaft genug ist, der kann das gleiche Prinzip mit Couscoussalat umsetzen. Da würde ich sogar auch Tomatenwürfel gleich vermischt mit reingeben. Da kann man auch das Dressing – wenn man gut durchgezogenen Matschcouscous mag wie ich – auch schon mit dem Couscous mischen. Trotzdem würde ich frischen Salat dann drüber stapeln und erst beim Essen ein bisschen umrühren.

Funfact: An dem Tag, an dem ich mir diesen feinen Salat vorbereitet habe, bin ich doch gar nicht ins Büro gefahren. Fail.

3:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyj24W6C
  
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