gemüsetikkacurrybastard
oh mein gott, ich platze!!!
kleingeschnippeltes gemüse (zwiebel / knoblauchzehe / zucchini / paprika / möhrchen / rote banane / tomate) in einem topf angebraten in perversen mengen butter (wirklich perverse mengen. for real.), großzügig tikkapaste zugegeben, so etwa zwei esslöffel, was bei meiner geringen menge gemüse echt viel war dafür, dass das ich das zeug sonst nur dünn auf das gargut schmiere, alles verrührt, sodass alles gemüse ein wenig von der tollen paste abkriegt, dann ein kleines tetrapack (ein wirklich kleines, etwa 200ml) kokosmilch zugegeben und etwas einkochen lassen. zuletzt kam noch ein bisschen geschnippelte ananas dazu, weil ich a) noch welche da hatte und b) mir noch im ganzen eine frische note gefehlt hat. TADAAA!
und warum jetzt tikkacurrybastard? naja, eigentlich wollte ich ein curry kochen, eigentlich kocht man so auch ein curry (zumindest in der europäisierten einfachen idiotensicheren version), tikka macht man nämlich NICHT mit kokosmilch, aber ich hab beim einkaufen einfach mal das grüne thaicurry vergessen. obwohl es ganz oben in meiner imaginären liste stand. ich idiot. lecker war’s trotzdem, sogar ZIEEEMLICH. und da thaicurry recht scharf ist, war das vielleicht sogar besser für mich. tikkapaste ist auch ziemlich scharf, aber ich hab die milde, die niemandem wehtut, und ich vertrag überhaupt diese indische schärfe besser als die asiatische, habe ich das gefühl. warum auch immer.
gegegessen wurde das ganze übrigens mit couscous, weil ich einfach zu faul war, reis zu kochen. obwohl der reiskocher die ganze arbeit macht. aber couscous geht halt noch schneller. jedenfalls platze ich gerade und kann in meinen letzten sekunden, in denen ich noch ganz bin, es jedem empfehlen, das thaicurry auch mal gegen tikkapaste auszutauschen und ein paar ananasstücke mittanzen zu lassen.
ps: ach ja, die rote banane von vorhin: ja, sie war genießbar in gekochter form, hatte irgendwie was von einer faden kartoffel. kann man machen, muss man nicht.
