liebe vegetarischen/veganen freunde,
ich weiß, dass ihr einen großteil meiner leserschaft ausmacht und ich habe euch sehr, sehr lieb, aber diese bilder müssen sein. tut mir leid!
denn manchmal muss man einfach fleisch kochen. so wie ich am montag das dringende bedürfnis hatte, einen riesigen topf rindersuppe zu kochen. also ein bund suppengemüse klein geschnippelt und eine packung rindersuppenfleisch gewürfelt. das ist nicht unbedingt das zarteste stück vom rind und mit dicken fetträndern versehen, aber macht ja nix, weil das fleisch ja ewig kocht. also wie gesagt, alles gewürfelt, mal kleiner (das gemüse), mal größer (das fleisch) und mal einfach nur irgendwie grob klein gemacht (eine riesenzwiebel) und ab in den topf, anderthalb bis, naja, eher zwei liter wasser dazu und ein bisschen gemüsebrühe (beim suppengrün war ein brühwürfel dabei, aber den habe ich weggeschmissen. benutze lieber meine biobrühe und auch ziemlich wenig davon). erst aufkochen lassen, sobald es blubbert und sprudelt fast ganz runterschalten und stundenlang langsam vor sich hinköcheln lassen. ich habe den topf so zwei stunden oder auch ein bisschen länger in ruhe gelassen. herauskam eine fette, tolle suppe in der das zähe fleisch ganz, ganz zart war plötzlich. kalt ließ sich die suppe auch sehr gut stellen - sie wurde dadurch auch nur besser! denn dann setzte sich das fett oben in fester form ab und musste nur noch eingesammelt werden. gestern dann den rest (ungefähr ein liter oder so) größtenteils entfettet aufgekocht, eine handvoll ganze kirschtomaten und basilikum, salz, pfeffer dazugegeben und mit zitronensaft abgerundet. OBERLECKER!!! so einfach, so winterlich, so gut, und ich hatte (theoretisch) drei tage davon zu essen, aber ich teile lieber, also haben die besten Nachbarn der Welt und H. auch noch was abbekommen - alleine essen macht ja auch nicht immer Spaß.