kürbisrisotto mit orange - BÄM!
auch wenn jetzt um diese jahreszeit nicht soooo tolle kürbissorten im supermarkt zu finden sind, bleib ich dabei: kürbis ist das größte!
ich hab beim türken vor ein paar tagen ein großes stück kürbis für unter zwei euro gefunden. weiß gar nicht, was für eine sorte das war - aber keine sonderlich aromatische. eher sogar ziemlich fad. aber egal! anstrengend war nur das kleinhacken, aber mit so einem riesigen messer rumzuhantieren find ich ja ehrlich gesagt extrem beruhigend.
also, kürbis in kleine würfelchen verarbeiten, ebenso mit zwiebel und knoblauch verfahren. zwiebel & knoblauch fitzelchen in reichlich butter und olivenöl anschwitzen, aber keine farbe annehmen lassen, kürbis dazu und anbraten, eine tasse reis hinterher. glasig schwitzen lassen, ablöschen und die flüssigkeit verdampfen lassen. ach ja, parallel solltet ihr einen topf gemüse- oder hühnerbrühe auf dem herd stehen und mittlerweile sollte der auch ordentlich kochen, den jetzt kommt schopflöffelweise die brühe in den reistopf. immer nur maximal soviel, dass der reis gerade so bedeckt ist, aber nicht absäuft! nur so wird die ganze sache so richtig schön sämig.
die nächste halbe stunde ist man damit beschäftigt zu rühren, rühren, rühren und brühe in kleinen schlucken dazuzugeben. ich habe ziemlich früh noch zwei, drei gewürznelken dazugegeben, später noch paprikapulver, und als ich mal kurz nicht rühren musste, habe ich eine orange entsaftet und reingegeben. war vielleicht ein bisschen zu wenig und ein bisschen schale hätte auch noch ganz gut getan. sonstiges gewürz waren fleur de sel, chiliflocken, und am schluss schön großzügig muskatnuss, weil nur wenig besser ist als ordentlich frisch geriebene muskatnuss. weil es mir dann noch ein bisschen zu flach und zu wenig zitrus war, hab ich noch den saft von einer halben zitrone reingepresst. ach ja, und ein wenig zucker, aber ganz, ganz, ganz wenig. hätte ich mir auch sparen können. einfach ein bisschen experimentieren. KNALLER!
ach ja, ganz am schluss habe ich noch gehackten basilikum untergerührt! und der risottoconnaisseur wird wissen: da fehlt doch der parmesan! den habe ich gerade nicht da. so einfach.
…perfekt wäre das ganze nur noch gewesen, wenn’s ein annehmbarer tatort gewesen wäre. aber mal wieder an der perfektion vorbeigeschrammt. argh.
