Januar 11, 2013
Das habe ich im Kaiser’s entdeckt. Seriously. Was ist da los?
Fast hätte ich es zum probieren mitgenommen, aber ehrlich, nein, das ist einfach nur falsch.
Oder…?

Das habe ich im Kaiser’s entdeckt. Seriously. Was ist da los?

Fast hätte ich es zum probieren mitgenommen, aber ehrlich, nein, das ist einfach nur falsch.

Oder…?

Oktober 31, 2012

Lost in Lichtenberg: Pelmeni, Smetana und Abenteuer im russischen Supermarkt

Huh! Da bin ich wieder! Ich war mal wieder ein paar Tage lost in der Twilightzone (Arbeit, krank, der übliche Kram), aber jetzt bin ich wieder da! Und ich hab’ eine Abenteuergeschichte im Ärmel: Gestern musste ich nach Lichtenberg um einen vermaleideten Brief abzuholen, der wurde nämlich mit einem privaten Postdienst verschickt, der natürlich nicht irgendwo um die Ecke ein kleines Ladengeschäft unterhält, nein, ich musste nach deep down dirty Lichtenberg und den Brief zwischen Plattenbautentristesse abholen. Und was war es? Mein Bachelor-Abschlusszeugnis. Na danke dafür. Sehr festlich, diese Übergabe. Anyway, ich hatte kein Brot und nebenan war ein Supermarkt – kaum war ich drin, realisierte ich, dass es ein russischer Supermarkt war. Statt Fertigpizza gab es gefühlte 200 Sorten Pelmeni und Wareniki, statt Milka ein fünf Meter langes Regal mit russischen Süssigkeiten, lebende Fische, getrocknete Sprotten, eine beeindruckende Auswahl von Schweinefleischspezialitäten und eine Menge Zeug, das ich nicht identifizieren konnte. Super! Am allerbeeindruckendsten - und gleichzeitig auch angsteinflößendsten – war allerdings eine gläserne Kalaschnikow, gefüllt mit Vodka. No shit, schaut euch das Foto oben an!

Meinen Plan, mich zum Abendessen mit einer leichten, fancy Pastakreation zu verwöhnen, verwarf ich ganz schnell. Leider fand ich keine mit Sauerkraut und Pilzen gefüllten Teigtaschen, dafür aber Puten-Pelmeni (sie heißen «Nuf-Nuf»). Auch wenn auf der Verpackung aus irgendeinem Grund drei dicke, glückliche Schweinchen zu sehen sind, ist da kein Schweinefleisch drin. Wowza, sonst nicht so leicht in diesem Supermarkt! Dazu musste dann natürlich auch noch ein Becher Smetana (nein, nicht der Komponist) mitkommen, das ist sozusagen die russische Antwort auf Schmand. Mhh. 

Das Kochen war denkbar einfach: Wasser aufkochen, ganze Packung halbaufgetauter Teigtaschen ins kochende Wasser. Warten bis sie oben schwimmen, ab diesem Moment noch fünf bis sieben Minuten kochen lassen, fertig. Abgießen, mit Schmand übergießen (oder Butter mit gebräunten Zwiebeln), Salz (bei mir geräuchertes Maldon Sea Salt - ein bisschen fancy muss sein) und Pfeffer drüber, fertig. Als nicht ganz so mächtiger Kontrapunkt habe ich mir noch einen kleinen Salat dazu gemacht mit Pflücksalat (so junge Salatblättchen), Selleriestange, Paprikawürfelchen und einem Dressing mit Honig-Balsamico. Hat gut gepasst, zusammen, zum Wetter und so generell! Also, auf zum nächsten russischen Supermarkt!

September 17, 2012

Teeblume - Blumentee - Whatever!

Am Wochenende hab ich im Asiashop endlich mal eine Teeblume (oder Blumentee) mitgenommen. Da sind Teeblätter mit anderen Blüten besonders zusammengerollt und wenn man heißes Wasser darüber kippt, «blüht» die Kugel binnen weniger Minuten zu einer Blumenbouquet auf – das sieht ziemlich hübsch aus. Kitschig, aber hübsch. 

Ich hab mir eine kleine mitgenommen, weil ich dachte, pah, das funktioniert doch nieee und der Tee schmeckt bestimmt nach gar nichts. Oder total schlecht. Hat alles nicht gestimmt, das war ein sehr blumiger (no pun intended!) weißer Tee. Und verdammt, das sieht sooo schön aus, wenn aus der kleinen, etwas fishy aussehenden Kugel ein ganzes Sträußchen im Wasser entspringt. Mein kitschiges kleines Herz machte einen Sprung 

Wenn ihr keinen Asiashop in der Nähe habt, spuckt auch das Internet Teeblumen aus. Zum Beispiel hier und hier. Sind vermutlich aber etwas teurer als beim (un-)freundlichen Asiashop um die Ecke :)

September 10, 2012
Letztens bei pan-m gesichtet - ein Rezept für Bolognese mit Ketchup? IEH!

Letztens bei pan-m gesichtet - ein Rezept für Bolognese mit Ketchup? IEH!

September 4, 2012

Ich hab heute ein Paket bekommen… Na, dann steht wohl eine Grillparty an, was? 

Danke, Heinz!

August 28, 2012

Mochi!


Mochi sind eine meiner ab-so-lu-ten Lieblingssüssigkeiten. Sie kommen aus Japan, haben eine absolut schräge Konsistenz und es gibt sie nur im Asia-Shop (wo ich ja sowieso sehr gerne bin). BÄM! Definitiv einen Versuch wert :)

Wer zweifelt: Also meine Bürogenossen sind jetzt auch Fans!

Juni 2, 2012

Pizzabäckerei

Fertigpizzateig ist ein Segen der Menschheit. Ein Segen! Mit Mme. A. habe ich mich ins Fresskoma befördert, da wir die gesamte Pizza natürlich auf einmal aufessen mussten.

Belag: Gebratene Aubergine, rote Zwiebelringe, Knoblauch, Thunfisch / Krabben, frischer Spinat, Mozarella. Toll.

Mai 19, 2012

Das FRESSPERIMENT - die RÜCKKEHR!

BABABABABAMMM (dramatische Musik)

Es ist wieder Zeit für ein Fressperiment der wirklich harten Sorte. Ich habe keine Mühen und keine Strapazen für euch gescheut, es hat wehgetan, es war eklig, abstoßend und ging gegen die menschliche Natur und vor allem wird mich meine schwäbisch-katalanische Freundin L. wohl zusammenschlagen dafür: Ich habe mich in die Untiefen der Convenience-Food-Szene herabgelassen und im Supermarkt zu «Schwäbischen Käsespätzle» von «Maggi Wirtshaus» gegriffen.

Ich wollte es nicht, doch ich hatte Appetite for Destruction. Und ich wollte euch etwas bieten, Spannung, Gänsehaut und HORRROOORRRRR.

Außerdem hatte ich Hunger und war müde. Und ein «Fressperiment»-Blogeintrag lässt sich besser über so etwas als über ein belegtes Brot schreiben.

Hard facts: Das Essen ist auf zwei Personen ausgelegt, die müssen aber anscheinend schon satt sein, wenn sie sich die Spätzle kochen wollen, weil es doch sehr wenig ist. Gekostet hat es 1.59. Weitere Zutaten war nur Wasser. Wasser, das ich in einer Pfanne (!) erhitzen sollte. Sobald es warm war, soll die Trockenmischung aus der Tüte dazu und die Mixtur zum Kochen gebracht werden. Dann auf mittlerer Hitze zwölf Minuten kochen und quellen lassen. Sobald ein sämiger Matsch entstanden ist, weg vom Feuer und «servieren» («Servieren»? Really? So etwas isst man heimlich unter dem Tisch, weil es einem peinlich sein sollte!)

Ich habe das alles ganz gut hingekriegt anscheinend, denn ich hatte heißen, dampfenden Matsch auf dem Teller, der überraschend realistisch nach Spätzle mit Käsesauce aussah. Die Röstzwiebeln, wie sie auf dem Bild auf der Packung zu sehen sind, sind zwar nicht wirklich in dem fertigen, dampfend-gelben Flatsch auf dem Teller zu sehen, waren aber in der Trockenmischung durchaus präsent. Wahrscheinlich zerkocht. Der erste Bissen – naja. Naja naja. Schmeckt recht penetrant nach Trockenkäsepulver. Aber es könnte wirklich schlimmer sein. Sehr viel schlimmer sogar. Eigentlich ist das sogar wesentlich erträglicher als die meisten anderen Convenience-Produkte. Klar, mit echtem Käse, geschweige denn echten Käsespätzle, wie sie L. uns in Barcelona gekocht hat, hat das nichts mehr zu tun (vom Brett geschabte Spätzle mit Sahne und mehreren Sorten Käse und Zwiebel und Butter und von allem VIEL), aber ehrlich gesagt, ist es immer noch besser als Fertigsaucen von Uncle Bens oder Pulver für Maggi-/Knorr-fix-Pulver für Spaghetti Bolognese (warum braucht man da irgendein Pulverglutamat-Zeug? Versteh ich nicht!). Die meisten von uns werden ja wohl auch Spätzle selten selbst machen, sondern die aus der Packung nehmen - die schmecken ja im Vergleich genausowenig nach etwas wie die hier. Dann das Käsepulver - war klebrig, seltsam käseähnlich, so ein bisschen wie diese Analogkäsescheiben, die unter «Sandwichkäse» firmieren, und naja, viele von uns werden in ihren frühesten Jahren eine Weile mit Trockenmilch genährt worden sein…

Fazit: Ich habe es mir VIEL VIEL VIEL schlimmer vorgestellt. Ich habe mir einen penetrant nach Benzin stinkenden Flatsch vorgestellt, der nach verdorbenen Eiern schmeckt oder so. Dabei war es recht solide. In einer Durchschnittsmensa sind die Käsespätzle auf jeden Fall ekliger. Nichts, was ich nochmal stolz kaufen würde (THE HORROR! THE PAIN! THE SHAME!), aber die Industrie hat viel gemeinere Produkte auf Lager. Da lässt sich einmal «Maggi Wirtshaus» dagegen emotional wie physisch verkraften.

Mai 14, 2012
das ist für meine geliebte u., die noch in barcelona rumkrebst: komm nach hause, hier gibt es frische macarons bei kaiser’s! ;)
PS: FAN WERDEN AUF FACEBOOK! HOPHOP! ——> https://www.facebook.com/Improkitchen

das ist für meine geliebte u., die noch in barcelona rumkrebst: komm nach hause, hier gibt es frische macarons bei kaiser’s! ;)

PS: FAN WERDEN AUF FACEBOOK! HOPHOP! ——> https://www.facebook.com/Improkitchen

Mai 8, 2012

GÜ Mascarpone-Sauerkirsch aka Die Rückkehr des Fressperiments

Auf diese GÜ-Desserts rasten ja alle aus. Ich habe letztes Jahr schon mal eine schokoladige Version probiert, war ziemlich lecker, aber aber auch nicht so krass, wie alle sagten. Vor ein paar Tagen habe ich diesen Fertigdesserts wieder eine Chance gegeben. Sie sind ja auch verdammt hübsch in diesen Glasbehältern und für ein Dessert aus dem Supermarktkühlregal auch echt fancy. Das wurde mir versprochen: «Morello-Sauerkirschen auf Mascarpone-Kirsch-Creme und Mandel-Mürbeteig». I know what you’re going for and it’s not working. At least not with me. 

Ich muss aber sagen, schon ganz gut. Allerdings: Richtig preiswert sind diese GÜ-Kuchen nicht, sie kosten ungefähr drei Euro. Aber dafür gibt es auch zwei kleine Kuchen, immerhin. Ich habe das Glück, in der Nähe von einigen Cafés mit tollen Kuchen und Torten zu wohnen, wo ich mir auch mal kurz bei Appetit einen holen kann, da zahle ich auch drei Euro für ein Stück – aber die Kuchen sind hausgemacht und frisch und unvergleichlich. Und GÜ will von der gesamten Aufmachung wohl eher mit solchen Konkurrenten verglichen werden als mit dem Billigpudding aus dem Regal nebenan. Und deswegen: Als schnelle Alternative ab und an, direkt aus dem Kühlschrank geht das schon gut klar. Schon deutlich besser als der typische Kram aus der Ecke «Kühlschrankdessert», aber das war’s auch schon.

Mai 4, 2012
verborgene süchte, I: instantmisosuppe.
ich bin verliebt. schon sehr lange. in instantmisosuppe. einfach paste mit wasser aufgießen und tütchen mit gefriergetrockneten algen, frühlingszwiebelringen und frittiertem tofu dazu geben, kurz ziehen lassen, fertig. ich weiß, instant ist böse, aber ich kann damit nicht aufhören und ich schäme mich fast gar nicht!
außerdem sieht die verpackung einfach zu gut aus…
ps: LIKE ME ON FACEBOOK! https://www.facebook.com/Improkitchen
pps: und ihr könnt mir weiterhin gerne schreiben, wie das neue design gefällt! :)

verborgene süchte, I: instantmisosuppe.

ich bin verliebt. schon sehr lange. in instantmisosuppe. einfach paste mit wasser aufgießen und tütchen mit gefriergetrockneten algen, frühlingszwiebelringen und frittiertem tofu dazu geben, kurz ziehen lassen, fertig. ich weiß, instant ist böse, aber ich kann damit nicht aufhören und ich schäme mich fast gar nicht!

außerdem sieht die verpackung einfach zu gut aus…

ps: LIKE ME ON FACEBOOK! https://www.facebook.com/Improkitchen

pps: und ihr könnt mir weiterhin gerne schreiben, wie das neue design gefällt! :)

April 15, 2012

superduper-organic mac+cheese readymade pasta with bunnies and worldpeace!

a. hatte mir aus austin mitbringsel mitgebracht (jippie!), sie hatten entweder mit essen zu tun oder mit lesen – da kennt mich einer gut! eins der mitbringsel war diese mac+cheese fertigmischung. ich hab ja eine liebe zu convenience food und das war wirklich gar nicht mal so schlecht. aber natürlich, man hätte das auch sehr leicht selbst machen können: nudeln kochen (ach nee), milch und butter erhitzen (macht sinn), da eine fertig-käse-mischung reinrühren (könnte man auch selbst einfach jeden käse reinreiben, den man so mag), mit den nudeln vermischen, fertig. obenauf noch salz, pfeffer und getrockneter basilikum. aber lecker war’s, insbesondere an einem solch unfassbar kalten tag (wie mitten im winter!) macht das ganz gut was als soulfood her.

April 10, 2012
Productlove!
Nach dem Mohn-Marzipan-Joghurt von Almighurt bin ich geradewegs süchtig – so ein 500 ml-Glas überlebt bei mir nicht lange. Dabei mag ich ja eigentlich keinen fertigen Fruchtjoghurt oder generell fertigen Joghurt-Mit-Zeug-Drin, GAR NICHT, aber der hier, der ist ziemlich wow. Er macht sich auch richtig gut in einem Smoothie mit Ananas, überraschenderweise.
Aber einfach so, in einem Schälchen mit gefrorenen Beeren - macht nur Sinn. Lecker!

Productlove!

Nach dem Mohn-Marzipan-Joghurt von Almighurt bin ich geradewegs süchtig – so ein 500 ml-Glas überlebt bei mir nicht lange. Dabei mag ich ja eigentlich keinen fertigen Fruchtjoghurt oder generell fertigen Joghurt-Mit-Zeug-Drin, GAR NICHT, aber der hier, der ist ziemlich wow. Er macht sich auch richtig gut in einem Smoothie mit Ananas, überraschenderweise.

Aber einfach so, in einem Schälchen mit gefrorenen Beeren - macht nur Sinn. Lecker!

Oktober 8, 2010

Ich habe beschlossen, hier eine neue Reihe aus der Taufe zu heben. Also, LADIES und GENTLEMEN freut euch auf

DAS FRESSPERIMENT!

Ich werde in unregelmäßigen Abständen ganz seltsame Lebensmittel erstehen, wahrscheinlich öfter auch mal aus dem Conveniencebereich, sie testen und nachprüfen, ob ich überlebt habe. Hauptdarsteller in Folge 1: STEAK BITES 

Ich war morgens recht früh im Supermarkt, zu einer Zeit, wo nach alles hübsch säuberlich ist und die Friedrichshainer Feier-/Pennercrowd mit einer illustren Auswahl an alkoholischen Getränken noch nicht die Kassen verstopft, sondern nur die Hipstermuttis mit oder ohne plärrenden, hinreißend süßen Kindern sich vor dem Bio-Regal tummeln und zwischendrin Nachwuchs-Lohas wie meine Wenigkeit durch die Gänge hüpfen. Ich musste noch WURST und KÄSE für einen herrlich ausgedehnten Brunch mit meinen Freundinnen (in schwachen Momenten auch “Mädels” genannt) kaufen. Beides schon im Körbchen und eigentlich auf dem direkten Wege zur Kasse stolperte ich vor der Fleischtheke über JACK LINK’S STEAK BITES, inklusive Deppenapostroph. Also quasi Beefjerky in nicht-flach, sondern stückig, sogar mit verschiedenen Geschmacksrichtungen: ORIGINAL und TERIYAKI.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, es war irgendwie magische Anziehung, irgendwo zwischen Ekel und Faszination. Ich sträubte mich noch, doch es war klar: Mindestens eine Packung musste mit, ich musste das ausprobieren, auf jeden Fall in der TERIYAKI-Version, weil wenn schon Ekel, denn schon Ekel, nicht wahr?

Meinen Freundinnen verriet ich beim Brunch nix, ich glaube, sie hätten versucht mich abzuhalten oder ähnliches. Doch am nächsten Morgen war ich allein mit dem Tütchen und nichts und niemand konnte mich mehr abhalten. Das FRESSPERIMENT nahm seinen Lauf.

Es ist zu beachten, dass nur magere 25g in der Packung sind, die aber angeblich aus 240g feinsten Rumpsteaks zusammengeschrumpft wurden, das gebacken und schonend gedörrt wurde. Warum eigentlich gebacken? Je ne sais pas, aber vielleicht habe ich es auch falsch im Kopf (ich habe die Packung leicht angewidert, auch von mir selbst, sofort nach dem Fressperiment und vor dem Verbloggen weggeschmissen. Mein Fehler. Aber in den nächsten Folgen wird sowas nicht mehr passieren). Ich betrachtete Nummer eins, es sah nach dem aus, was es vorgab zu sein: Getrocknetes Fleisch. Der Geruch war irgendwo zwischen Hundefutter, explodierte Sojasaucen-Fabrik, vergammeltes Fleisch, geronnenes und ja, seltsamerweise auch LECKER einzuordnen. Es fühlte sich ein bisschen wie ein Barbiesteak an, also wie weiches, nachgiebiges Plastik. Es gab keinen Weg zurück mehr und meine Neugierde war angefacht. Wie würde das Ding wohl schmecken? Hops, in den Mund damit…

…es schmeckte zu sehr nach Sojasauce, zu sehr nach geronnenem Blut und zu sehr nach altem Fleisch, als dass ich es wirklich hätte “lecker” nennen können. Die Konsistenz im Mund war ganz interessant, aber weit, kilometerweit von etwas wirklich angenehmen (zum Beispiel ein ECHTES STÜCK STEAK) entfernt. Es war eher ein bisschen eklig. Nicht eklig eklig, wie etwas wirklich vergammeltes, nein, bei weitem nicht. Aber eben auch nicht wirklich ein tolles Geschmackserlebnis. Aber, und jetzt kommt der seltsame Part, es hatte die Wirkung von Chips: Sobald ich das erste runtergeschluckt hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Ich habe also die ganze Packung (waren ja auch nur 25g) aufgefuttert,  mich fürchterlich gefühlt und danach das Bedürfnis nach mehr gehabt. GRUSELIG. Ich schätze, die werden mit Heroin bepinselt, damit man nach dem ersten Konsum körperlich abhängig wird. Bestimmt!

Ich weiß, es wird ein harter Entzug, doch ich werde es schaffen… Drückt mir alle verfügbaren Daumen!

Februar 7, 2010

Klausurenphase, das bedeutet für mich: Ich ernähre mich nur noch draußen, von Rohkost oder von Convenience, bzw. besser gesagt: Junk Food. Darunter fällt auch dieser “Joghurt mit der Ecke” von M*ll*rM*lch. Die Sorte des Monats oder so: “Piratenabenteuer”, Vanilla-Joghurt mit Schoko-Knusperkugeln (sic!). Die waren aber schwarz mit silbernem Glitzer drin. Gruselig.

M*ll*erM*lchs Produktbeschreibung:

"Was sich harmlos knusprig anhört, wird auf der Deckelfolie zu scharfer Piratenmunition. Einmal im Joghurtmeer versenkt, richten die Schoko-Kanonenkugeln aber bestimmt keinen Schaden an."

Definitiv nichts, was ich täglich essen würde. Aber ich muss schamhaft zugeben, irgendwie… irgendwie war’s geil…