August 17, 2012

New York-ish no bake (!) Chocolate-Strawberry-Basil-Cheesecake

Ich habe es wahrhaftig geschafft - ich habe dieses Rezept seit ENDE MAI verschleppt. Aber ich hatte auch meine Gründe (hüstel, hüstel) und «Rezept» ist hier auch übertrieben - ich habe experimentiert und Dinge zusammengeschmissen, in der Hoffnung, dass mein Plan funktioniert. Hat er. In punkto UNFASSBARER LECKER-NESS. Die Konsistenz allerdings… Naja. 

Aber stopp, rewind, von vorne.

A. mag keinen Kuchen. Keine Torten. Gar nichts. Aber A. hatte Geburtstag. Da konnte er sich nicht wehren, er bekam eine Torte. Und er schleuderte nur so Begriffe wie «Schokolade», «Käsekuchen», «Eis», «weiß nicht» in den Raum. Damit konnte ich arbeiten. Also entstand in meinem Kopf dieser verrückte Plan, die ersten heimischen Erdbeeren der Saison (die, die endlich nicht mehr aus Gewächshäusern stammen!) mit obszönen Mengen Schokoladen-Frischkäse-Crème und Basilikum zu mischen.

Beginnen wir mit dem Boden: Ich habe dafür die ostdeutschen Kakaokekse «Othello» (Achtung, unmögliches Webdesign ahead) in der Küchenmaschine zerhäckselt. Beschreiben kann man sie ein bisschen mit… Hm… Vielleicht wie Leibnitz-Kekse mit Kakao einfach. Jedenfalls habe ich sie noch nie «drüben» bei meinen Eltern gesehen. Irgendwelche Kakao-Kekse werden’s schon tun. Oder eben Leibnitz, wenn man sich nicht die TOTALE SCHOKO-DOSIS geben will. Das zerhäckselte Keks-Mehl mit einem brocken weicher Butter (ich nehme ja generell lieber zu viel denn zu wenig, bei mir waren das mindestens 150 Gramm oder so) verkneten und in einer eingefetteten Springform verteilen und flachklopfen.

Jetzt an den eigentlichen Käsekuchen! Bei mir war es eine wilde Mischung aus drei Packungen Milka-Philadelphia, aber wenn es sonst noch einen Schokofrischkäse geben sollte - will do! Dann noch eine Packung Schmand und etwas Joghurt. Klug wäre gewesen: Magerquark, am besten etwas abgetropft. Warum ich nicht einfach ein Rezept für Philadelphia-Torte genutzt habe? Ganz einfach: Für fast jedes Rezept für Philadelphia-Torte wird Gelatine eingesetzt. Das wollte ich nicht - schließlich ist das Geburtstagskind ein Vegetarier! Wahrscheinlich kann man das irgendwie mit Agar-Agar ersetzen, aber da habe ich keine Erfahrungen. Jedenfalls kamen dann noch etwas Puderzucker und das Mark einer ganzen Vanilleschote in die Masse. Umrühren und in die Springform löffeln. 

An dieser Stelle muss man sagen: Aufgepasst mit Springformen. Nicht, dass der Kuchen so schwer ist, dass er bei einem kurzen Transportgang - z. B. von Arbeitsfläche in den Kühlschrank - einfach herunterplumpst.

Das ist mir nämlich passiert. 

Da lag er.

Dieser wunderschöne Kuchen.

Einfach so auf meinem Küchenboden.

FLATSCH.

Ich hab mich auf den Boden gesetzt, die Reste gegessen, meine Mama und meine liebe Freundin T. angerufen und ganz lang geweint.

Dann waren die Reste aufgegessen, ich bin einkaufen gegangen und habe von vorne angefangen - diesmal sogar noch besser: Diesmal habe ich einfach mehr Kekse klein gehäckselt und in den Teig gegeben. Das hatte was von Cookies & Cream und hat der Masse zusätzliche Stabilität gegeben.

Jetzt aber in den Kühlschrank damit!

Es fehlt noch das Fruchttopping: Einfach Erdbeeren putzen und mit Puderzucker im Mixer zu Fruchtsauce verarbeiten, den Kuchen nochmal kurz aus dem Kühlschrank nehmen und die Sauce darauf verteilen, zurück in den Kühlschrank oder sogar ins Tiefkühlfach und am besten über Nacht kühlen (bei uns waren es nur ein paar Stunden), vor dem Servieren mit Basilikumstreifen und ganzen Blättern garnieren, fertig!

Wenn der Kuchen durchgefroren sein sollte, am besten das Messer zum Anschneiden etwas anwärmen unter heißem Wasser. Bunte Geburtstagskerzen sind natürlich selbstverständlich. Guten Appetit!

PS: Sogar Geburtstagskind & Kuchenhasser A. hat ordentlich zugelangt :)

PPS: Es gibt keine anständigen Fotos vom Kuchen. Sorry. War zu lecker.

Mai 9, 2012

kompottcrumble!

erinnert ihr euch noch an das kompott, was ich vor einiger zeit gekocht habe? jetzt hatte es seinen galauftritt als crumble. das kompott bewegte sich von seinen angestammten tupperwarenzuhause in eine auflaufform und hatte zeit, sich an die neuen umstände zu gewöhnen, während ich aus 220 g mehl, 110 g Butter und 75 g Zucker (alles so UNGEFÄHRE mengenangaben, ich hab das eher so aus dem handgelenk gemacht) einen krümeligen teig knetete. EMPFEHLUNG: schön mit den händen kneten und krümeln. besser als jeder antistressball. kompott mit der krümeligen decke bedecken, für etwa 15 - 20 minuten in den vorgeheizten backofen und bei 180 °C ungefähr backen. abkühlen lassen und mit raspelschokolade sprenkeln. warum? weil ALLES besser wird mit schokolade. darum.

leider hatten wir keine sahne, dann wäre das ganze noch besser geworden, aber auch so war es ein vergnügen auf der zunge. es gibt einfach keine bessere weise früchte zu essen, als sie erst in massen an zucker zu kochen und dann mit noch mehr zucker und butter zu überbacken. true story.

April 24, 2012
Gestern gab es endlich wieder Mikrowellenkuchen! Leider hatte A. keinen Kakao mehr – aber wir haben in der Küche noch Eiskaffeepulvermischung gefunden. War echt gut, weil das gab dem Kuchen noch eine leckere Kaffeenote, nur hätte ich dann die Zuckermenge etwas verringern müssen, aber hey, ein kleiner Zuckerschock am Morgen kann ja nicht schaden, oder?

Gestern gab es endlich wieder Mikrowellenkuchen! Leider hatte A. keinen Kakao mehr – aber wir haben in der Küche noch Eiskaffeepulvermischung gefunden. War echt gut, weil das gab dem Kuchen noch eine leckere Kaffeenote, nur hätte ich dann die Zuckermenge etwas verringern müssen, aber hey, ein kleiner Zuckerschock am Morgen kann ja nicht schaden, oder?

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Abgelegt unter: Backen kuchen süßes 
März 21, 2012

Ich hatte hier schon mal einen Mikrowellenkuchen, aber der hier ist NOCH einfacher, großes Indianerehrenwort.

Das Rezept war der Renner auf Pinterest vor ein paar Wochen. Pinterest? Ja, Pinterest. Der neueste heiße Social Media-Scheiss. Oder auch nicht. Auf jeden Fall ganz groß bei Hausfrauen und Hipstern. Coole Mischung, oder? Follow me here.

So, Rezept, kommt von einem amerikanischen Blog, wo es ganz schöne Bilder vom Kuchen gibt und der Kuchen auch seinen wundervollen Namen bekommen hat:

Chocolate Mug of Sadness.

Toll, oder? Bei der Schreibe kann ich mir so richtig eine kleine dicke lustige Foodbloggerin vorstellen. In die Richtung geht’s ja mit mir auch…

Egal, Rezept, das wollte meine liebe A. gestern haben, das will meine Mama haben und wenn ihr das mal ausprobiert, werdet ihr mich auch dafür lieben, also here we go:

4 Esslöffel Mehl

4 Esslöffel Zucker

3 Esslöffel Nutella

3 Esslöffel Milch

3 Esslöffel Neutrales Pflanzenöl

3 Esslöffel (am besten ungesüßter) Kakao

1 Ei

In einer GROSSEN Tasse mixen. Ja, in genau der, in der ihr morgens euren ersten Kaffee trinkt um menschliche Gestalt anzunehmen. Ab in die Mikrowelle. Bei 900 Watt reichen 2 Minuten. Sonst irgendwas zwischen 1.5 und 3 Minuten abhängig von Mikrowellenleistung und Tassengröße. Raus. Heiß genießen. Weitere Ideen wären: Nach Hälfte der «Back-»zeit einen Löffel Erdnussbutter oder eine Rumkugel (oder irgendeine leckere Praline) in die Tasse flutschen lassen. Oder ein paar Bananenscheiben, das meinte A. gestern und ich finde, es ist eine famose Idee. Ein bisschen Schlagsahne schadet ja auch nie. Alles geht. Ich glaube auch, dass der Kuchen auch ohne Nutella sehr gut funktioniert. Aber mit wird er definitiv saftiger. Und so übersüß wie man denken mag, ist der Kuchen gar nicht. Wirklich nicht! Sondern eine rundum gute Sache für Faul- und alle anderen Pelze. Trust me. Die perfekte Medizin gegen Bauchschmerzen, schlechte Laune, Frustration, Regenwetter, Sonnenwetter, ach, gegen eine ganze Menge. 

Foodielove over + out.

März 29, 2010
fuck yeah mikrowellenkuchen!
hört sich nach fake an: ein echter kuchen, der in zehn minuten fertig ist - und das inklusive der backzeit! aber ist wirklich wahr. bin vor ein paar tagen irgendwo im netz auf dieses rezept gestoßen und MUSSTE es einfach ausprobieren. besonders da ich ja gerade zuhause bei meinen eltern bin und auf eine perfekt ausgerüstete küche zurückgreifen kann mit berührungsempfindlicher herdplatte und high-end küchengeräten. ein traum! aber ich schweife ab. woher ich das rezept habe, weiß ich nicht mehr, aber so ging es:
120 g / 1 Glas Mehl (aus Versehen Brotbackmischung geschnappt… Egal), eine halbe Packung Backpulver und eine Prise Salz (hab ich vergessen) mischen. In einem andern Gefäß 3/4 Glas Zucker, 1/2 Glas Öl, 1/2 Glas Milch und anderthalb EL Kakao mischen (wir hatten keinen Kakao mehr, also musste kakaohaltige Fettglasur dafür herhalten…), davon ein halbes Glas beiseite stellen (GANZ WICHTIG!). 2 Eier zur ZuckerÖlMilchKakaoMische hinzufügen und das Mehl reinsieben. Ordentlich verrühren, am besten mit so einem Quirl oder Handrührer oder wie das Ding heißt. In eine leicht geölte, mikrowellentaugliche Form geben und in der Mikrowelle auf der höchsten Stufe - bei uns 900 Watt - sechs Minuten backen. Rausholen und ganz viele kleine Löcher reinpieksen, den Rest ZuckerÖlMilchKakaoMische darüber verteilen und lauwarm futtern. Bestimmt gut mit Eis, aber ich bin gerade zu satt dafür…
ps: im hintergrund übrigens mein neues jamie oliver maßdingsda, mit dem ich ab sofort nicht mehr vor englischen maßeinheiten (cup, oz, etc) zurückschrecke!!! und ein basilikumtopf, weil mama meinte, dass das bild ein bisschen hübscher aussehen soll. danke mama!
pps: warum in der kuchenmitte so ein seltsames kreisrundes…kreisrund zu finden ist, weiß ich nicht. irgendwas wegen der mikrowelle. aber so perfekt kreisrund wie ein kornkreis!
pps: der kuchen ist so ENDLOS FLUFFIG… unglaublich. das nächste mal hoffentlich mit den richtigen zutaten genauso… boah, zum NIEDERKNIEN. fluffig, aber durch die ZuckerÖlMilchKakaoMische unendlich SAFTIG dazu. Leckerleckerleckerlecker………

fuck yeah mikrowellenkuchen!

hört sich nach fake an: ein echter kuchen, der in zehn minuten fertig ist - und das inklusive der backzeit! aber ist wirklich wahr. bin vor ein paar tagen irgendwo im netz auf dieses rezept gestoßen und MUSSTE es einfach ausprobieren. besonders da ich ja gerade zuhause bei meinen eltern bin und auf eine perfekt ausgerüstete küche zurückgreifen kann mit berührungsempfindlicher herdplatte und high-end küchengeräten. ein traum! aber ich schweife ab. woher ich das rezept habe, weiß ich nicht mehr, aber so ging es:

120 g / 1 Glas Mehl (aus Versehen Brotbackmischung geschnappt… Egal), eine halbe Packung Backpulver und eine Prise Salz (hab ich vergessen) mischen. In einem andern Gefäß 3/4 Glas Zucker, 1/2 Glas Öl, 1/2 Glas Milch und anderthalb EL Kakao mischen (wir hatten keinen Kakao mehr, also musste kakaohaltige Fettglasur dafür herhalten…), davon ein halbes Glas beiseite stellen (GANZ WICHTIG!). 2 Eier zur ZuckerÖlMilchKakaoMische hinzufügen und das Mehl reinsieben. Ordentlich verrühren, am besten mit so einem Quirl oder Handrührer oder wie das Ding heißt. In eine leicht geölte, mikrowellentaugliche Form geben und in der Mikrowelle auf der höchsten Stufe - bei uns 900 Watt - sechs Minuten backen. Rausholen und ganz viele kleine Löcher reinpieksen, den Rest ZuckerÖlMilchKakaoMische darüber verteilen und lauwarm futtern. Bestimmt gut mit Eis, aber ich bin gerade zu satt dafür…

ps: im hintergrund übrigens mein neues jamie oliver maßdingsda, mit dem ich ab sofort nicht mehr vor englischen maßeinheiten (cup, oz, etc) zurückschrecke!!! und ein basilikumtopf, weil mama meinte, dass das bild ein bisschen hübscher aussehen soll. danke mama!

pps: warum in der kuchenmitte so ein seltsames kreisrundes…kreisrund zu finden ist, weiß ich nicht. irgendwas wegen der mikrowelle. aber so perfekt kreisrund wie ein kornkreis!

pps: der kuchen ist so ENDLOS FLUFFIG… unglaublich. das nächste mal hoffentlich mit den richtigen zutaten genauso… boah, zum NIEDERKNIEN. fluffig, aber durch die ZuckerÖlMilchKakaoMische unendlich SAFTIG dazu. Leckerleckerleckerlecker………