Juni 3, 2013

Breakfast-Sundae

Hallöchen! Weg war ich für eine ganze Weile – Arbeit, Bewerbungen und ich war laufend krank. Aber egal! Ich bin wieder da und ich habe so viel, dass ich mit euch teilen möchte. Vielleicht habt ihr ja in der Zwischenzeit die eine oder andere Folge Abendbrot gesehen? Wenn nicht, holt das schnell bei Mit Vergnügen nach!

Aber erstmal ein schneller Frühstücksrezept, das 

a) gut aussieht!

b) gesund ist!

c) schmeckt, als ob es irre ungesund sei!

d) generell der ideale Tagesstart ist.

Sowas gibt es? Oh yes. Und es ist irre einfach. Erst einmal braucht ihr dieses Rezept für die allerbeste Schokocrème aus nur zwei Zutaten: Bananen und ungesüsstes Kakaopulver. Hier habe ich zwei Bananen genommen und etwas anderthalb gehäufte Teelöffel Kakaopulver. Mehr wäre besser gewesen, ausserdem waren die Bananen nicht überreif genug. Das Geheimnis ist nämlich, dass bei überreifen Bananen aus einem mysteriösen Grund der Bananengeschmack in den Hintergrund tritt bei diesem Rezept. Aber nicht so schlimm, es war trotzdem lecker.

Die Hälfte kann man sich auf Bagel schmieren und mit Erdbeeren frühstücken, die andere Hälfte wird für den Sundae mit Naturjoghurt (oder Sojajoghurt oder Fruchtjoghurt oder oder oder…) in ein hübsches Glas geschichtet. Voilá, idiotensicher & gesund & hübsch & lecker!

April 29, 2013

habt ihr als kinder auch rugrats geguckt? ich muss das dringend mal nachmachen!

theweepingtimelord:

REPTAR BARS!!! Recipe under the cut.

Reptar bar! Reptar bar! The candy bar supreme!! The candy bar that turns your tongue greeeen!!

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April 7, 2013
Typisch Sonntag: Kaum guck’ ich eine Sekunde weg, futtert das kleine Monster meine ganzen Pralinen auf! Manno…

Typisch Sonntag: Kaum guck’ ich eine Sekunde weg, futtert das kleine Monster meine ganzen Pralinen auf! Manno…

März 7, 2013

Drei Gänge für Faulpelze

Vor einigen Tagen habe ich für meine liebe Freundin A. spontan ein 3-Gänge-Menü aus dem Ärmel geschüttelt, einfach dem Kram, der so in der Küche rumsteht. Leider ist das Bild vom Dessert verschwunden, aber ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem folgen.

Das einzige, was ich für all drei Gänge kaufen musste, war das Fleisch. Alles andere – alles! – hatte ich sonst in meiner fitzelkleinen Küche und im klitzekleinen Kühlschrank.

1. Gang: Tomatentartine mit Salbeikäse und grünem Paprikapulver

Eine oder zwei Biotomaten in dünne Scheiben schneiden. Auf einem Knäckebrot (meine Mutter hatte mir vor einiger Zeit so abgefahrene aus dem Bioladen mitgegeben) arrangieren, Käse drüber zerbröckeln – ich hatte Salbeikäse da. Mit Meersalz, frischgemahlenem Pfeffer und dem Paprikapulver bestreuen, Balsamico-Reduktion drüber geben, fertig.

2. Gang: Cranberry-Hühnchen vs. Linguine all’arrabbiata

Ich habe beim Metzger eine gi-gan-ti-sche Hühnerbrust gekauft, die nicht nur locker für beide gereicht hat, nein, konnte die Hälfte sogar noch einfrieren. Brust in lange Streifen schneiden (schneller braten —-> schneller essen, in meiner Küche kann ich leider auch nicht so gut vorbereiten und warm halten). Zu Weihnachten hatte ich von meiner Freundin L. so eine Gourmet-Salatsauce aus Amerika bekommen, die auch als Marinade für Hühnchen empfohlen wurde. Na, das wollte ich ausprobieren. Hühnchenteilchen mittags (Homeofficeday!) schon eingelegt, kaltgestellt bis abends, wo sie in die Pfanne kamen. Auch die Tomatensauce habe ich im gleichen Rutsch schon mittags gekocht*. Abends musste ich dann nur noch die Nudeln kochen, die Sauce aufwärmen und das Fleisch schnell braten. Das war sogar auf nur zwei Herdplatten zu meistern. Ansonsten – früher habe ich manchmal auch meine liebste Tomatensauce vorgekocht und eingemacht. War auch ein tolles Geschenk. Gerade für Kochfaule. Einfrieren geht allerdings auch. Portionsweise in Gefriertüten, beste.

Auch wenn die beiden Hauptgerichte eigentlich nicht zueinander passen dürften (Cranberry! Arrabbiata!), haben sie doch ganz gut harmoniert. Arrabbiata, also einfach nur eine scharfe Tomatensauce, ist die perfekte Leinwand, zu der sich sehr viel kombinieren lässt. Auch ungeahntes. Außerdem geht die fruchtige Süße der Hühnchenteile ziemlich gut mit der scharfen, würzigen Tomatensauce.

Jetzt hat man normalerweise kein Cranberry-Dressing geschenkt bekommen, was dann? Eine leckere Marinade kann man sich aus so ziemlich allem anrühren: Hast du eine Orange zuhause? Ein bisschen Sojasauce? Ist irgendwo von deinem Mitbewohner in einem Schränkchen Tamari übrig geblieben? Ist da noch eine Cola im Kühlschrank, der aber jegliche Kohlensäure entwichen ist? Alles geht. Und im Zweifelsfall: Eine Hühnerbrust schmeckt auch ganz nackig gut.

3. Gang: Winzige Cheesecakes im Glas

Eigentlich waren das gar keine Cheesecakes, sondern ein simples Joghurtdessert, wie ich es hier schon mal gezeigt habe. Ich hatte noch eeeeeeewig haltbare Weihnachtskekse rumliegen, die ich nach Weihnachten für achtzig Cent genau als künftigen Kuchenboden gekauft hatte: Spekulatiuskekse mit Spekulationscrème-Füllung. Davon habe ich fünf zerhäckselt und die Hälfte als Basis in die Gläser gegeben. Dann: Joghurt (hier: Mohn-Marzipan. Aber nehmt euren Favoriten) mit ein, zwei großen Esslöffeln Frischkäse verrühren. Wird ein wenig fester und ein wenig Käsekuchen-iger. Ein bisschen auf den «Kuchenboden» löffeln, dann einen Teelöffel Dulce de Leche mittig platzieren (irgendwie muss das ja weg!). Da könnt ihr aber auch Nutella, Erdnuss- oder Mandelbutter, Marmelade, Gelee…xyz nehmen. Irgendwas hat man ja immer da. Dann mehr Joghurt, eine weitere Lage Brösel, dann noch mehr Joghurt. Kaltstellen, fertig.

Das ist jetzt auch gar nicht als klassische Anleitung zu verstehen, sondern einfach als Tipp, wie man auch nur leidlich kochbegabt mit ein, zwei Handvoll Resten in der Küche ein ordentliches Menü für zwei auf die Beine stellen kann – Knäcke, Nudeln, Tomaten in Dosen und Joghurt oder ähnliches hat ja bestimmt jeder im Haus. Macht was her, ist im Zweifelsfall auch gesund und man braucht keine Fertigprodukte, keine Knorr-Pülverchen oder ähnliches. Geht doch.
*Wollt ihr dafür auch ein Rezept?

November 29, 2012

Weihnachtsgeschenke leichtgemacht: Selbstgemachte Schokolade!


Na, der Titel ist eigentlich etwas irreführend: Nein, ich habe keine Kakaobohnen selbst geerntet und Schokolade in meinem kleinen Laboratorium hier gekocht. Nein nein, ich habe nur mit Kuvertüre meine eigene Schokoladentafel gemacht. Mit Popcorn drin und weißen Schokoherzen und dick und lecker.

Und es war ganz einfach.

Es sieht schick aus, lässt sich nach Lust & Laune customizen und man sieht immer, dass es wirklich von Herzen kommt – das perfekte Geschenk! Insbesondere zu Weihnachten (Mist, jetzt habe ich zu viel verraten…), wenn man sowieso verzweifelt, wem man alles was schenken will, muss, darf, soll.

Schokolade mag jeder. Und eine selbstgemachte Schokoladentafel sowieso. Und es ist so einfach: Kuvertüre kaufen (ich habe relativ günstige genommen, weil es keine andere gab im Kaiser’s. Es gibt allerdings auch extra welche von Lindt zu diesem Zweck!), kleinhacken, im Wasserbad schmelzen.

Vor dem Schritt hatte ich immer Respekt. AAAH, wie soll ich so ein Wasserbad machen? Naja, ich hatte immer schon ziemlich unverständliche, seltsame Ängste. Das mit dem Wasserbad ist easy: Großer Topf voll mit Wasser, Herdplatte auf volle Pulle, kleinen Topf reinstellen mit Schokolade drin. Am besten irgendwie so konstruieren, dass der kleine Topf nicht auf dem Topfboden des großen Topfes steht. Ich hab dazu ein kleines Sieb genommen. Ist das irgendwie verständlich? Vermutlich nicht. Aber ich glaube an euch!

Nicht den Fehler machen und einfach selber Milch in die dunkle Kuvertüre gießen. Hab ich gemacht. War nicht schlimm, aber ich musste arg viel rühren, damit ich wieder homogene Schokolade hatte. Warum ich das gemacht habe, weiß ich gar nicht… Hat keinen Sinn gemacht, schnell wieder vergessen. 

Ein Backblech mit Alufolie oder Backpapier auslegen. Darauf zB wie ich übriggebliebenes Popcorn vom Kinobesuch am vorigen Tag arrangieren. Schokolade mittlerweile geschmolzen? Ja? Drüberkippen. Wird allerdings nicht so flüssig sein, wie man es sich denkt. Ist kein Drama. Noch mehr Popcorn womöglich reinpieksen. Abkühlen lassen etwas. Wenn die Schokolade noch leicht sticky ist, weiße Schokoherzen auf der Tafel arrangieren. Fertig!

Ganz simpel, immer schön, immer lecker!

Wie wäre es zum Beispiel mit Orangenschale (…selbstverständlich von der Bio-Orange!) und roten Pfefferbeeren? Oder kandierten Ingwerstücken? Oder Meersalz getrocknete Birne und Karamell? Die Möglichkeiten sind eeeendlos!

6:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyYIX0ok
  
Abgelegt unter: süßes schokolade 
November 5, 2012
gastrogirl:

apple cider caramels.

uuuh. steht auf der nachkochliste. sowas von!

gastrogirl:

apple cider caramels.

uuuh. steht auf der nachkochliste. sowas von!

Oktober 19, 2012

Was lange währt, wird endlich…zweiteilig: Hallo GRANOLA!

Jetzt ist es aber wirklich schon MONATE her, dass ich mein Granola gemacht habe – meine Facebook-Fans werden sich vielleicht erinnern. Und damals, Ende Juli, habe ich das Rezept für die kommende Woche versprochen…

Nun ja. Das Leben ist bunt. Und schräg. Und verrückt. Und schlägt Haken. Deswegen kommt man auch manchmal aus seiner Umlaufbahn heraus. Aber stopp! Es geht hier nicht um Lebensweisheiten, sondern um das allertollste Granola ALLER ZEITEN.

Ich ernähre mich ja nicht unbedingt gesund. Das heißt, ich gebe mir Mühe und so, aber ich steh’ halt leider auf Zucker und Fett. Aber ein bisschen sündigen darf man ja immer, oder? Mein superduper knuspriges Knuspermüsli habe ich auch immer mit den Kakaodinkelflakedingers von Seitenbacher gemischt. Die sind sowas von gesund, das schmeckt man auch (das könnt ihr jetzt verstehen, wie ihr wollt). Okay, mit dem leckeren Schoko-Amaranth-Müsli von Aldi habe ich mein Müsli auch gestreckt. Das ist wahrscheinlich eine Zuckerbombe, aber wenigstens aus kontrolliert biologischem Anbau ;)

Mein allerliebster deutscher Kochblog hat ein Rezept für amerikanisches Granola (=Knuspermüsli), von dem ich mich habe inspirieren lassen. Und meine Version möchte ich euch hier vorstellen. Allerdings in zwei Teilen. Erst meins. Dann noch die Version für meine Eltern. HAH!

Mein Granola basierte größtenteils auf Quinoa, ist per se vegan & glutenfrei und voll mit lauter gesunden Dingen. Außerdem habe ich keinen Zucker drin, sondern Ahornsirup. Das ist doch wenigstens was! Aber los geht’s:

Meine Cerealien- & Nussmischung bestand aus mehr oder weniger drei bis vier Tassen Haferflocken und Quinoa und etwa anderthalb bis zwei Tassen getrockneten Apfelscheiben (komplett durchgetrocknete! Nach Bedarf kleinschnippeln), Bananenscheiben (auch kleinschnippeln), getrocknetes Kokosnussfleisch (nicht geraspelt!), Mandelscheiben, Haselnussstückchen. Alles unbehandelt und größtenteils bio (ich war vorher dick im Alnatura einkaufen). Nach Bedarf noch Zimtpulver drüber streuen. Mischen. Zur Seite stellen. 

Jetzt eine Mischung aus einer halben Tassen neutralem Öl (ich habe glaub ich Bio-Rapsöl genommen), einer Tasse Ahornsirup (Grade A von Alnatura. War gleich die ganze Flasche) und etwas Wasser erwärmen und gut miteinander vermischen. Das Zeug soll nicht kochen, wir erwärmen es nur zum besseren Mischen! Über die Cerealien-Nuss-Mischung kippen und alles schon miteinander verkneten, auf einem Bachblech dünn verteilen.

(Dieser Teil ist echt nervig, weil natürlich ALLES an den Fingern klebt und nicht mehr abgeht. Aber es lohnt sich!) Ab in den Backofen und bei geringer Hitze (ihr habt den Ofen auf ungefähr 150 °C vorgeheizt) backen, bis die Mischung leicht golden anläuft. VORSICHT! Das kann zwischen 30 und 45 Minuten dauern. Vielleicht aber auch länger oder kürzer. Ihr wollt besser kein Risiko eingehen, also schaut öfter mal nach. Und rührt öfter auch mal durch. Alles muss gleichmäßig karamellisieren. Es riecht außerdem soooo gut!

Da ihr ja eh in der Küche jetzt abhängt, könnt ihr etwas Trockenobst schnippeln: Cranberrys, vielleicht Pflaume, sowas. Auch gefriergetrocknetes Beerenobst würde hier eine gute Figur machen, vielleicht probier ich das beim nächsten Mal aus.

Granola gebacken? Super! Raus aus dem Backofen. Abkühlen lassen. Leckere Karamellcerealienstückchen probieren. Mhhh. Mit den Trockenfrüchten mischen und zuletzt noch EINE GANZE PACKUNG BITTERSCHOKOLADENTROPFEN drüberkippen.

JIPPIEEEEEEEEE!

Macht sich gut mit Milch (Voll-, Soja-, Mandel-, Hafer-blablabla), mit Joghurt, frischen Früchten und einfach so zum Naschen. Total einfach, macht schick was her und total glücklich. Tolle Sache 

Oktober 1, 2012
gastrogirl:

espresso chocolate chip brownie cookies.

her damit! jetzt!

gastrogirl:

espresso chocolate chip brownie cookies.

her damit! jetzt!

September 29, 2012
gastrogirl:

roasted blueberry cupcakes with chocolate fudge frosting.

Ich glaube, das hier ist die Mutter aller Blueberry-Muffins. HABENWILL.

gastrogirl:

roasted blueberry cupcakes with chocolate fudge frosting.

Ich glaube, das hier ist die Mutter aller Blueberry-Muffins. HABENWILL.

September 19, 2012
Ach ja, übrigens: Ich habe seit einer Woche meinen (ersten) Universitätsabschluss in der Tasche. Yey. 
Dafür gab’s von A. diese beiden hinreissend schmeckenden Orangentörtchen. Double- & Triple-Yey!
♥ Danke ♥

Ach ja, übrigens: Ich habe seit einer Woche meinen (ersten) Universitätsabschluss in der Tasche. Yey. 

Dafür gab’s von A. diese beiden hinreissend schmeckenden Orangentörtchen. Double- & Triple-Yey!

♥ Danke 

September 18, 2012

Joghurt-Früchte-Keks-Dessert


Um Nachtisch geht’s hier eigentlich fast zu selten, oder? Ich mache aber auch selten so einen richtigen Nachtisch. Aber vor einiger Zeit wollte ich das ändern und so entstand meiner neuer Angeber-Supereasy-Lieblingsnachtisch!

Für S. habe ich ein kleines Post-Geburtstagsdinner kreiert, das mit dieser Leckerei beschlossen wurde. Sie lässt sich super vorbereiten und sieht in den billigen Ikea-Trinkgläsern gleich nach a million dollars aus. Meine Mama hatte mir bretonische Butterkekse mitgegeben (galettes bretonnes au beurre), die sich super als Basis machen. Aber jeder andere, am besten gut zerkrümelbare Keks geht auch. Bio-Joghurt – ich habe in diesem Fall Naturjoghurt genommen – mit Geschmack anreichern: Vanilleschote oder Zucker? Ein paar Tropfen Espresso? Sirup? Likör? Oder einfach Milchmädchen (klingt komisch, ist aber super!)? Und zuletzt eine Früchtesorte aussuchen (ich habe fette, sommerliche Erdbeeren genommen) in kleine Stücke schneiden.

(Ein Glas Dulce de Leche aufschrauben kann man an dieser Stelle auch - ist aber kein Muss. Ich hatte nur noch welche da. Selber machen nur auf eigene Gefahr. Viele Rezepte verlangen das Kochen von Dosen (!) in Schnellkochtöpfen (!), teilweise über Stunden (!!!!)).

Jetzt geht’s ans Schichten: Ganz unten kommt eine kleine Schicht Kekskrümel, die mit etwas Espresso oder Likör (Amaretto, Kahlua…) betröpfeln, dann ein, zwei große Löffel aromatisierten Joghurt darauf geben. Danach einen Löffel Dulce de Leche, wieder eine Keks-Schicht, eine Schicht Früchte, Joghurt. Ganz oben habe ich mit einer kleinen hübschen Erbeere und einer Mandel das Joghurt-Töpfchen garniert. Fertig! 

Eine Nacht im Kalten hat dem ganzen auch ziemlich gut getan… Zwei Wochen später gab es die gleiche Leckerei zu einer Folge Pretty Little Liars mit Madame J., dann nur mit Vanillejoghurt (hatte mich im Supermarkt vergriffen, der war aber ziemlich gut) und frischen Feigenstückchen. Eine etwas ungewöhnlichere, aber ach! ach! so leckere Kombi.

4:56pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyTdNwye
  
Abgelegt unter: süßes 
August 28, 2012

Mochi!


Mochi sind eine meiner ab-so-lu-ten Lieblingssüssigkeiten. Sie kommen aus Japan, haben eine absolut schräge Konsistenz und es gibt sie nur im Asia-Shop (wo ich ja sowieso sehr gerne bin). BÄM! Definitiv einen Versuch wert :)

Wer zweifelt: Also meine Bürogenossen sind jetzt auch Fans!

9:48am  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUySIeKIB
Abgelegt unter: süßes convenience food 
August 17, 2012

New York-ish no bake (!) Chocolate-Strawberry-Basil-Cheesecake

Ich habe es wahrhaftig geschafft - ich habe dieses Rezept seit ENDE MAI verschleppt. Aber ich hatte auch meine Gründe (hüstel, hüstel) und «Rezept» ist hier auch übertrieben - ich habe experimentiert und Dinge zusammengeschmissen, in der Hoffnung, dass mein Plan funktioniert. Hat er. In punkto UNFASSBARER LECKER-NESS. Die Konsistenz allerdings… Naja. 

Aber stopp, rewind, von vorne.

A. mag keinen Kuchen. Keine Torten. Gar nichts. Aber A. hatte Geburtstag. Da konnte er sich nicht wehren, er bekam eine Torte. Und er schleuderte nur so Begriffe wie «Schokolade», «Käsekuchen», «Eis», «weiß nicht» in den Raum. Damit konnte ich arbeiten. Also entstand in meinem Kopf dieser verrückte Plan, die ersten heimischen Erdbeeren der Saison (die, die endlich nicht mehr aus Gewächshäusern stammen!) mit obszönen Mengen Schokoladen-Frischkäse-Crème und Basilikum zu mischen.

Beginnen wir mit dem Boden: Ich habe dafür die ostdeutschen Kakaokekse «Othello» (Achtung, unmögliches Webdesign ahead) in der Küchenmaschine zerhäckselt. Beschreiben kann man sie ein bisschen mit… Hm… Vielleicht wie Leibnitz-Kekse mit Kakao einfach. Jedenfalls habe ich sie noch nie «drüben» bei meinen Eltern gesehen. Irgendwelche Kakao-Kekse werden’s schon tun. Oder eben Leibnitz, wenn man sich nicht die TOTALE SCHOKO-DOSIS geben will. Das zerhäckselte Keks-Mehl mit einem brocken weicher Butter (ich nehme ja generell lieber zu viel denn zu wenig, bei mir waren das mindestens 150 Gramm oder so) verkneten und in einer eingefetteten Springform verteilen und flachklopfen.

Jetzt an den eigentlichen Käsekuchen! Bei mir war es eine wilde Mischung aus drei Packungen Milka-Philadelphia, aber wenn es sonst noch einen Schokofrischkäse geben sollte - will do! Dann noch eine Packung Schmand und etwas Joghurt. Klug wäre gewesen: Magerquark, am besten etwas abgetropft. Warum ich nicht einfach ein Rezept für Philadelphia-Torte genutzt habe? Ganz einfach: Für fast jedes Rezept für Philadelphia-Torte wird Gelatine eingesetzt. Das wollte ich nicht - schließlich ist das Geburtstagskind ein Vegetarier! Wahrscheinlich kann man das irgendwie mit Agar-Agar ersetzen, aber da habe ich keine Erfahrungen. Jedenfalls kamen dann noch etwas Puderzucker und das Mark einer ganzen Vanilleschote in die Masse. Umrühren und in die Springform löffeln. 

An dieser Stelle muss man sagen: Aufgepasst mit Springformen. Nicht, dass der Kuchen so schwer ist, dass er bei einem kurzen Transportgang - z. B. von Arbeitsfläche in den Kühlschrank - einfach herunterplumpst.

Das ist mir nämlich passiert. 

Da lag er.

Dieser wunderschöne Kuchen.

Einfach so auf meinem Küchenboden.

FLATSCH.

Ich hab mich auf den Boden gesetzt, die Reste gegessen, meine Mama und meine liebe Freundin T. angerufen und ganz lang geweint.

Dann waren die Reste aufgegessen, ich bin einkaufen gegangen und habe von vorne angefangen - diesmal sogar noch besser: Diesmal habe ich einfach mehr Kekse klein gehäckselt und in den Teig gegeben. Das hatte was von Cookies & Cream und hat der Masse zusätzliche Stabilität gegeben.

Jetzt aber in den Kühlschrank damit!

Es fehlt noch das Fruchttopping: Einfach Erdbeeren putzen und mit Puderzucker im Mixer zu Fruchtsauce verarbeiten, den Kuchen nochmal kurz aus dem Kühlschrank nehmen und die Sauce darauf verteilen, zurück in den Kühlschrank oder sogar ins Tiefkühlfach und am besten über Nacht kühlen (bei uns waren es nur ein paar Stunden), vor dem Servieren mit Basilikumstreifen und ganzen Blättern garnieren, fertig!

Wenn der Kuchen durchgefroren sein sollte, am besten das Messer zum Anschneiden etwas anwärmen unter heißem Wasser. Bunte Geburtstagskerzen sind natürlich selbstverständlich. Guten Appetit!

PS: Sogar Geburtstagskind & Kuchenhasser A. hat ordentlich zugelangt :)

PPS: Es gibt keine anständigen Fotos vom Kuchen. Sorry. War zu lecker.

Juli 18, 2012
Homemade Eiskaffee-Slushie
Es gibt sie, diese Tage, Wochen an denen Dinge einfach nicht funktionieren wollen. Ich bin hinterdrein mit meinen Blogplänen, was ich koche geht oft schief oder es fehlt was oder alles in meinem Kühlschrank ist verdorben, der Computer streikt und macht Faxen und hält mich davon ab zu arbeiten, die Wohnung verdreckt und eigentlich will ich nur die ganze Zeit schlafen. Man kennt das ja. Dass der Sommer sich hinter dicken Regenwolken und Kältewellen versteckt, macht das ganze leider auch nicht viel leichter. Können wir diese Wochen bitte irgendwie streichen, kürzen und nur die guten Momente übrig lassen? Von denen gibt’s ja auch eine Menge und noch mehr (Roskilde, Melt, tolle Freunde, tolle Restaurants, tolle Projekte), aber wenn alles drumrum so «meh» ist, sieht man sie manchmal nicht mehr und muss sie sich ganz aktiv und anstrengend wieder ins Gedächtnis rufen.
Worauf ich hinaus will: In solchen Momenten braucht man einen Ego-Booster, eine kleine Belohnung und kulinarische Streicheleinheit. Wahrscheinlich würde etwas warmes, nährendes sehr gut dafür taugen, aber ich habe mich für das Gegenteil entschieden: WENN KEIN SOMMER, DANN MACH ICH IHN MIR HALT SELBER!
Ihr erinnert euch vielleicht an meine Kaffee-Eiswürfel? Ganz genauso hab ich meinen Coffee-Slushie gemacht, nur kamen Eiskaffee-Würfel und Milch in den Mixer (Achtung - ihr braucht einen der Eis crushen kann!). Schön durchmixen, wahrscheinlich auf höchster Stufe, bis von den Eiswürfeln nur noch so Muß übrig ist, fertig.
DU KANNST MICH MAL, REGENSOMMER! :)

Homemade Eiskaffee-Slushie

Es gibt sie, diese Tage, Wochen an denen Dinge einfach nicht funktionieren wollen. Ich bin hinterdrein mit meinen Blogplänen, was ich koche geht oft schief oder es fehlt was oder alles in meinem Kühlschrank ist verdorben, der Computer streikt und macht Faxen und hält mich davon ab zu arbeiten, die Wohnung verdreckt und eigentlich will ich nur die ganze Zeit schlafen. Man kennt das ja. Dass der Sommer sich hinter dicken Regenwolken und Kältewellen versteckt, macht das ganze leider auch nicht viel leichter. Können wir diese Wochen bitte irgendwie streichen, kürzen und nur die guten Momente übrig lassen? Von denen gibt’s ja auch eine Menge und noch mehr (Roskilde, Melt, tolle Freunde, tolle Restaurants, tolle Projekte), aber wenn alles drumrum so «meh» ist, sieht man sie manchmal nicht mehr und muss sie sich ganz aktiv und anstrengend wieder ins Gedächtnis rufen.

Worauf ich hinaus will: In solchen Momenten braucht man einen Ego-Booster, eine kleine Belohnung und kulinarische Streicheleinheit. Wahrscheinlich würde etwas warmes, nährendes sehr gut dafür taugen, aber ich habe mich für das Gegenteil entschieden: WENN KEIN SOMMER, DANN MACH ICH IHN MIR HALT SELBER!

Ihr erinnert euch vielleicht an meine Kaffee-Eiswürfel? Ganz genauso hab ich meinen Coffee-Slushie gemacht, nur kamen Eiskaffee-Würfel und Milch in den Mixer (Achtung - ihr braucht einen der Eis crushen kann!). Schön durchmixen, wahrscheinlich auf höchster Stufe, bis von den Eiswürfeln nur noch so Muß übrig ist, fertig.

DU KANNST MICH MAL, REGENSOMMER! :)

8:08pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyPc_CgK
  
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Juli 12, 2012

Mango-Apfel-Tiramisu


Für einen großartigen Brunch bei Frau M. habe ich eine oberfruchtige Tiramisu-Version zusammengebaut*. Mit «echtem» Tiramisu hat das natürlich nicht mehr viel zu tun, aber schmeckt seeeehr lecker und ist seeehr einfach. Und darum geht’s ja im Endeffekt, oder? Ich glaube die Inspiration für dieses Dessert hab ich vor ein paar Jahren aus einer «lecker» oder irgendeiner dämlichen Frauenzeitschrift (ich fahre so auf dämliche Frauenzeitschriften ab!), aber wo, das weiß ich nicht mehr so genau.

Statt Löffelbiscuits nimmt man hierfür Amarettini. Die sind ja praktisch in so einer Tüte drin, die man ein paar Mal gegen den Tisch hämmern und danach darauf rumboxen kann, um die kleinen Kekse noch ein bisschen Kleiner werden zu lassen. Aber Achtung! Wir wollen kein Amarettini-Mehl hier haben! Das in die Servierschale. Etwas Amaretto oder Espresso dazu. Etwas einweichen lassen. Dann ein Glas Apfelmuß oder - und das ist noch viel besser! - ein Glas Apfel-Mango-Pürree darauf geben. Das kaufe ich immer beim Kaiser’s, gibt’s im Bio-Regal und ist unfassbar lecker. aber kann man auch ganz einfach selbst machen. Aber wenn’s das gleiche in Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe gibt, hey, warum nicht das Leben etwas einfacher machen? Das über die Kekse geben. Gleichmäßig. Wir wollen Schichten hier, Baby!

Zuletzt die Mascarpone: Cremig schlagen, im Zweifel mit etwas Milch oder Sahne verdünnen. Ich habe zuviel Milch genommen, da wurde alles zu einer großen Pampe, also begehet nicht meinen Fehler! Über die schon bestehenden zwei Schichten geben. Zuletzt ein paar allzu fein geratene Amarettini-Brösel darauf geben oder Kakao oder einfach nichts.

Bei jenem Brunch gab es auch den großen Bruder von meinem Tiramisu-Verschnitt, und zwar ein echtes Tiramisu von L. War das gut!

* Letztes Wochenende habe ich auf dem Roskilde eine fantastische Konditorin kennengelernt. Bei der Frage, welches Verb man wohl für die Zubereitung von Torten nehmen kann (man backt sie meist nicht!), meinte sie, dass sie «Bauen» sagt. Bauen ist gut. Funktioniert auch bei Desserts. Übernommen.

PS: Sieht das erste Foto nicht verdammt cool aus? Dabei war das ein Übertragungsfehler zwischen Fotobearbeitungsapp und Handy. Toll!

2:44pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyPCH-RZ
  
Abgelegt unter: süßes