Juni 10, 2013
Fastfood Yummz: Schwabeninvasion in der Küche
Eigentlich wollte ich dieses Rezept nicht posten, weil ich darauf warte, dass die bessere Hälfte mir sein Rezept aufschreibt, er hat es nämlich «erfunden» und bereitet es in der Deluxe-Variante zu. Aber bis dahin poste ich doch die versimpelte Version, die man schnell zusammenschütten kann, auch wenn man kaum Lust hat zu kochen. 
Spätzle oder Knöpfle aus dem Supermarkt kochen, wenn sie gar sind, abschütten. Butter und/oder Zwiebelschme/alz in einer Pfanne auslassen, darin die Spätzle mit abgetropften Sauerkraut schön anbraten. Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss, vielleicht noch (Kreuz)Kümmel. Idealerweise habt ihr noch etwas Gouda oder Edamer zur Hand, reibt den Käse und schüttet ihn mit rein. Hmm, schön zerlaufen? Dann ab ins Schüsselchen und mit Schmand oder Joghurt servieren. Ein bisschen geräuchertes Paprikapulver darauf, done.
Noch zwei Nachträge:
1. Schmeckt auch richtig gut mit Schupfnudeln!
2. Schmeckt am allerbesten aber komplett selbstgemacht. Und dazu folgt hoffentlich noch im Laufe der nächsten Monate ein Gastbeitrag vom Lieblingsmenschen. Juhuu!
3. Ist mein Le Creuset-Minitöpchen nicht schön? Ich habe irre viel Glück gehabt und zwei davon ganz billig geschossen. Juhuu! Bald hoffentlich dann Souffle-Rezepte daraus. Versprochen! 

Fastfood Yummz: Schwabeninvasion in der Küche

Eigentlich wollte ich dieses Rezept nicht posten, weil ich darauf warte, dass die bessere Hälfte mir sein Rezept aufschreibt, er hat es nämlich «erfunden» und bereitet es in der Deluxe-Variante zu. Aber bis dahin poste ich doch die versimpelte Version, die man schnell zusammenschütten kann, auch wenn man kaum Lust hat zu kochen. 

Spätzle oder Knöpfle aus dem Supermarkt kochen, wenn sie gar sind, abschütten. Butter und/oder Zwiebelschme/alz in einer Pfanne auslassen, darin die Spätzle mit abgetropften Sauerkraut schön anbraten. Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss, vielleicht noch (Kreuz)Kümmel. Idealerweise habt ihr noch etwas Gouda oder Edamer zur Hand, reibt den Käse und schüttet ihn mit rein. Hmm, schön zerlaufen? Dann ab ins Schüsselchen und mit Schmand oder Joghurt servieren. Ein bisschen geräuchertes Paprikapulver darauf, done.

Noch zwei Nachträge:

1. Schmeckt auch richtig gut mit Schupfnudeln!

2. Schmeckt am allerbesten aber komplett selbstgemacht. Und dazu folgt hoffentlich noch im Laufe der nächsten Monate ein Gastbeitrag vom Lieblingsmenschen. Juhuu!

3. Ist mein Le Creuset-Minitöpchen nicht schön? Ich habe irre viel Glück gehabt und zwei davon ganz billig geschossen. Juhuu! Bald hoffentlich dann Souffle-Rezepte daraus. Versprochen! 

5:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyn0yFnc
  
Abgelegt unter: vegetarisch 
Juni 3, 2013

Breakfast-Sundae

Hallöchen! Weg war ich für eine ganze Weile – Arbeit, Bewerbungen und ich war laufend krank. Aber egal! Ich bin wieder da und ich habe so viel, dass ich mit euch teilen möchte. Vielleicht habt ihr ja in der Zwischenzeit die eine oder andere Folge Abendbrot gesehen? Wenn nicht, holt das schnell bei Mit Vergnügen nach!

Aber erstmal ein schneller Frühstücksrezept, das 

a) gut aussieht!

b) gesund ist!

c) schmeckt, als ob es irre ungesund sei!

d) generell der ideale Tagesstart ist.

Sowas gibt es? Oh yes. Und es ist irre einfach. Erst einmal braucht ihr dieses Rezept für die allerbeste Schokocrème aus nur zwei Zutaten: Bananen und ungesüsstes Kakaopulver. Hier habe ich zwei Bananen genommen und etwas anderthalb gehäufte Teelöffel Kakaopulver. Mehr wäre besser gewesen, ausserdem waren die Bananen nicht überreif genug. Das Geheimnis ist nämlich, dass bei überreifen Bananen aus einem mysteriösen Grund der Bananengeschmack in den Hintergrund tritt bei diesem Rezept. Aber nicht so schlimm, es war trotzdem lecker.

Die Hälfte kann man sich auf Bagel schmieren und mit Erdbeeren frühstücken, die andere Hälfte wird für den Sundae mit Naturjoghurt (oder Sojajoghurt oder Fruchtjoghurt oder oder oder…) in ein hübsches Glas geschichtet. Voilá, idiotensicher & gesund & hübsch & lecker!

Mai 4, 2013

Hallo Lieblingsgemüse! Salicornes, Ei & das beste Frühstück der Welt

Oh, ich habe es endlich gefunden, mein ab-so-lu-tes Lieblingsgemüse: Salicornes aka Queller aka Meeresspargel aka Passe Pierre. Was das ist? Eine Meeres-, oder vielmehr Wattpflanze. Salicornes sind eine der wenigen Landpflanzen (ich glaube, eine von zweien), die an versalzenen Stränden, de facto schon im Meer, wachsen. Fälschlich werden Salicornes jedoch oft als Algen verkauft. Sind sie aber gar nicht! Haben mit Algen in jeglicher Hinsicht ziemlich wenig zu tun, keine Angst also. 

Wie sie schmecken? Salzig, grün und knackig. Je älter sie sind, desto fischiger fand ich sie – wie die Portion, die ich oben verarbeitet habe. Am besten sind Salicornes ganz jung! Man kann sie roh unter den Salat mischen, blanchiert essen oder kurz schnell anbraten und als Beilage servieren, z.B. im Fisch. Oder unorthodox mit Fleisch, wie ich vor ein paar Tagen (Bilder & Rezept folgen!). Super machen sie sich auch mit Rührei zum Frühstück. Allerdings macht wahrscheinlich ein umgedrehtes Mengenverhältnis mehr Sinn, als hier bei mir. Also lieber mehr Ei, weniger Salicornes. Aber ich finde sie einfach so lecker!

Wo kriegt man das Gemüse? Am ehesten in der Metro oder beim Fischhändler. Derzeit gibt es sie beim Kaiser’s bei mir um die Ecke an der Fischtheke. Es ist ziemlich witzig, dass jedes Mal die Verkäuferin nachfragen muss, wenn ich «Salicornes» verlange, sie kennen das alle nicht. Deswegen wird es vielleicht auch nicht so richtig gelagert und schmeckte beim zweiten Einkauf etwas fischig? Na, ich möchte nichts unterstellen.

Zum Rezept: Pro mitessende Person zwei Eier mit Sahne oder Milch (bei mir Hafersahne, Laktose und so) aufschlagen. Diesmal ungesalzen, weil Salicornes von selbst salzig sind. Salicornes abspülen und putzen. Pro Person würde ich da eher eine Handvoll empfehlen, vielleicht sogar etwas zerkleinert. Ich habe aber 150 Gramm für MICH ALLEINE genommen. Wie gesagt, ich suchte das Zeug derzeit weg. Salicornes abtropfen und -tupfen. Ein kleines bisschen Olivenöl in der Pfanne auslassen (könnte man auch mit Butter kombinieren, macht nur Sinn. Ich hab gestern gefühlt ein Kilo Butter auf meine Brötchen geschmiert, das war ein bisschen viel.), Salicornes dazugeben und leicht sautieren. Dann das verquirlte Ei drüber geben und rühren, rühren, rühren. Sobald das Ei leicht (bis komplett) gestockt ist (je nach Frischgrad der Eier!), auf Lieblingsteller transferieren und verputzen. YAMM YAMM YAMM!

April 19, 2013
Einmal Salad to Go, bitte!
Ich leide unter einem chronischen Defizit an Tupperware. Gleichzeitig aber an einer leichten Form des Messitums, wenn es um das Sammeln von Einmachgläsern geht. Fast jedes, und sei es noch so klein, wird ausgewaschen und wiederverwendet. Für Kräuter, für selbstgemachte Pasten, für Pesto und für hausgemachte Limo.
Oder eben für den leckeren Salat to go. Ich bin ja morgens immer zu faul, mir etwas vorzubereiten, aber den Salat, den hab sogar ich hingekriegt: Eine Frühlingszwiebel, eine Selleriestange und zwei Handvoll Babyspinat abwaschen und nach Bedarf schnippeln (natürlich nicht den Babyspinat). Walnüssestückchen dazu, zwei Sorten Sesam ebenfalls rein, zuschrauben.
Warum keine Tomaten oder andere fruchtig-saftige Leckereien? Es liegt hier am Wörtchen «saftig». Ich bin eine kleine Prinzessin und ich will nicht, dass irgendwas matschig wird. Das mag ich nicht. Nein. Und bei einem grünen Blattsalat könnte das in der Kombination mit Tomaten eben leider allzu leicht passieren.
Aus dem gleichen Grund kommt auch das Dressing bei mir nicht schon vorher rein. Ein ganz kleines Einmachglas hilft dafür, dass sich fest zugeschraubt auch bombig in der Tasche hält. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer rein, zuschrauben, schütteln, fertig. Sollte es bis mittags nicht mehr homogen sein, einfach wieder schütteln.
Wenn ihr dann Hunger habt, Salatglas aufschrauben, Dressingglas aufschreiben, Sauce reinkippen, Salatglas zuschrauben und schütteln! Anschließend mit einer mitgebrachten Picknickgabel glücklich Salat mampfen. Wem so ein grüner Salat nicht nahrhaft genug ist, der kann das gleiche Prinzip mit Couscoussalat umsetzen. Da würde ich sogar auch Tomatenwürfel gleich vermischt mit reingeben. Da kann man auch das Dressing – wenn man gut durchgezogenen Matschcouscous mag wie ich – auch schon mit dem Couscous mischen. Trotzdem würde ich frischen Salat dann drüber stapeln und erst beim Essen ein bisschen umrühren.
Funfact: An dem Tag, an dem ich mir diesen feinen Salat vorbereitet habe, bin ich doch gar nicht ins Büro gefahren. Fail.

Einmal Salad to Go, bitte!

Ich leide unter einem chronischen Defizit an Tupperware. Gleichzeitig aber an einer leichten Form des Messitums, wenn es um das Sammeln von Einmachgläsern geht. Fast jedes, und sei es noch so klein, wird ausgewaschen und wiederverwendet. Für Kräuter, für selbstgemachte Pasten, für Pesto und für hausgemachte Limo.

Oder eben für den leckeren Salat to go. Ich bin ja morgens immer zu faul, mir etwas vorzubereiten, aber den Salat, den hab sogar ich hingekriegt: Eine Frühlingszwiebel, eine Selleriestange und zwei Handvoll Babyspinat abwaschen und nach Bedarf schnippeln (natürlich nicht den Babyspinat). Walnüssestückchen dazu, zwei Sorten Sesam ebenfalls rein, zuschrauben.

Warum keine Tomaten oder andere fruchtig-saftige Leckereien? Es liegt hier am Wörtchen «saftig». Ich bin eine kleine Prinzessin und ich will nicht, dass irgendwas matschig wird. Das mag ich nicht. Nein. Und bei einem grünen Blattsalat könnte das in der Kombination mit Tomaten eben leider allzu leicht passieren.

Aus dem gleichen Grund kommt auch das Dressing bei mir nicht schon vorher rein. Ein ganz kleines Einmachglas hilft dafür, dass sich fest zugeschraubt auch bombig in der Tasche hält. Öl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer rein, zuschrauben, schütteln, fertig. Sollte es bis mittags nicht mehr homogen sein, einfach wieder schütteln.

Wenn ihr dann Hunger habt, Salatglas aufschrauben, Dressingglas aufschreiben, Sauce reinkippen, Salatglas zuschrauben und schütteln! Anschließend mit einer mitgebrachten Picknickgabel glücklich Salat mampfen. Wem so ein grüner Salat nicht nahrhaft genug ist, der kann das gleiche Prinzip mit Couscoussalat umsetzen. Da würde ich sogar auch Tomatenwürfel gleich vermischt mit reingeben. Da kann man auch das Dressing – wenn man gut durchgezogenen Matschcouscous mag wie ich – auch schon mit dem Couscous mischen. Trotzdem würde ich frischen Salat dann drüber stapeln und erst beim Essen ein bisschen umrühren.

Funfact: An dem Tag, an dem ich mir diesen feinen Salat vorbereitet habe, bin ich doch gar nicht ins Büro gefahren. Fail.

3:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyj24W6C
  
Abgelegt unter: Salat vegetarisch vegan 
April 17, 2013
Käseplatte of Love
 Manchmal hat man ja eindeutig abends keine Lust mehr, groß zu kochen. Zum Beispiel, nachdem man am Sonntag mit dem favourite human being eine Fahrradtour zur Pfaueninsel gemacht hat (lohnt sich übrigens sehr). Wenn man aber unbedingt zuhause essen will und es trotzdem fancy haben will, was kann da eine Lösung sein? Natürlich, eine Käseplatte!
So am Sonntag. Wir hatten jeder noch einen feinen Käse zuhause, haben uns für den Rest im Supermarkt im Ostbahnhof eingedeckt und ab gings: Ein Alpenbergkäse, ein Ziegenfrischkäse, Cheddar und eine Art gefüllter Camembert, gefüllt allerdings mit feiner Trüffel-Käse-Paste. Dazu gab es noch Oliven, Maiskölbchen, zwei Sorten Baguette, Hummus, eine hausgemachte und eine noch übriggebliebene, gekaufte Paste und einen Salat mit Sprossen und Nüsschen.
Natürlich kann man einwenden, dass so ein Dinner a deux schon recht teuer wird. Aber auch nicht teurer, als einmal essen zu gehen, wenn man sich denn gegen einen Döner entscheidet. Zwar war der Tatort nicht sehr appetitlich, aber in den Sekunden habe ich dann eben mein schön belegtes Stück Baguette hypnotisiert. 
Das perfekte sommerliche Abendessen – und auch für Abende mit Freunden sehr zu empfehlen. Die Vorbereitungszeit sinkt auf ein Minimum, der Spaß hält lange an. Was will man mehr?

Übrigens: Verzeiht die schlechte Fotoqualität, es war schon dunkel und sowieso und überhaupt.

Käseplatte of Love

 Manchmal hat man ja eindeutig abends keine Lust mehr, groß zu kochen. Zum Beispiel, nachdem man am Sonntag mit dem favourite human being eine Fahrradtour zur Pfaueninsel gemacht hat (lohnt sich übrigens sehr). Wenn man aber unbedingt zuhause essen will und es trotzdem fancy haben will, was kann da eine Lösung sein? Natürlich, eine Käseplatte!

So am Sonntag. Wir hatten jeder noch einen feinen Käse zuhause, haben uns für den Rest im Supermarkt im Ostbahnhof eingedeckt und ab gings: Ein Alpenbergkäse, ein Ziegenfrischkäse, Cheddar und eine Art gefüllter Camembert, gefüllt allerdings mit feiner Trüffel-Käse-Paste. Dazu gab es noch Oliven, Maiskölbchen, zwei Sorten Baguette, Hummus, eine hausgemachte und eine noch übriggebliebene, gekaufte Paste und einen Salat mit Sprossen und Nüsschen.

Natürlich kann man einwenden, dass so ein Dinner a deux schon recht teuer wird. Aber auch nicht teurer, als einmal essen zu gehen, wenn man sich denn gegen einen Döner entscheidet. Zwar war der Tatort nicht sehr appetitlich, aber in den Sekunden habe ich dann eben mein schön belegtes Stück Baguette hypnotisiert. 

Das perfekte sommerliche Abendessen – und auch für Abende mit Freunden sehr zu empfehlen. Die Vorbereitungszeit sinkt auf ein Minimum, der Spaß hält lange an. Was will man mehr?

Übrigens: Verzeiht die schlechte Fotoqualität, es war schon dunkel und sowieso und überhaupt.

April 10, 2013

Wenn schon krank, dann Spaß dabei

In den letzten Tagen war mir öfter schlecht. Eigentlich sogar durchgehend. Ganz egal was ich aß – danach war mir übel und ich wollte mich gar nicht mehr bewegen. Auch noch am Wochenende! Wegen ein bisschen Sobrennen rennt man da nicht gleich ins Klinikum, andererseits nervt es ganz schön, drei Tage nicht wirklich essen zu können (auch wenn es ein interessanter Einblick in den Modelalltag sein mag).

Meine Lösung heißt ja immer Internet: Doch medizinische Themen und Internet, das ist ja so eine Sache. Ich habe mir ein bisschen sinnvolles angelesen, ziemlich viel Stuss reingefahren und sogar das eine oder andere unfassbar beunruhigende lernen müssen. Aber hilft das weiter? Nein. HUNGER.

Mein Talcid habe ich verlegt (ausgerechnet jetzt!), aber Natron soll ja noch besser wirken. Gesagt, getan, einen Teelöffel Natron in Wasser aufgelöst, Nase zugehalten und runter damit. Danach rumhüpfen und an einem (imaginären) Rülpscontest teilnehmen. Tatsächlich – es hilft ein bisschen. Aber ging es mir in sekundenschnelle besser? Nein.

Außerdem gut: Schonkost. Aber was heißt das schon? Geriebener Apfel? No way! Mein Körper sagt meist rechtzeitig Bescheid, wenn er etwas für eine schlechte Idee hält – und hier sträubte sich gleich alles beim Gedanken an Obst. Ich versuchte es mit Couscous und frischem Gemüse, und mir ging es noch schlechter. Am nächsten Morgen gab es Vollkornbrot – beknackte Idee. Mein Körper verlangte die ganze Zeit nach FRITTEN und Weißbrot. Und Nudeln. Nudeln hatte ich wenigstens zuhause. Aber wenn ich schon darnieder liege, dann will ich auch ein bisschen Spass dabei haben! Also habe ich doch ein klitzekleines bisschen Butter (Fett ist eigentlich auch verboten) unter die Nudeln geschmuggelt, aber nicht irgendeine, sondern Trüffelbutter. Und auch wenn es noch ein bisschen Magentee und Ruhe gebraucht hat, bis es mir besser ging, die gute Laune, die war wenigstens da.

Und die Moral von der Geschichte? Gutes Essen macht zwar nicht direkt gesund, aber wenigstens gute Laune. Und die hilft ja meistens schon ganz schön.

März 14, 2013

Lecker, lecker! Feta-Zitronen-Crème – ein Gastbeitrag von Daniel’s Eatery

Habt ihr schon das neue Abendbrot gesehen? Diesmal waren wir bei Daniel’s Eatery. Daniel ist ein unfassbar netter, herzlicher Mensch, der seine Berufung gefunden hat: Ein geborener Gastgeber wie er muss einfach Supperclubs organisieren, also halbprivate Dinnerparties bei sich zuhause. Doch neben seinem Projekt Daniel’s Eatery, Dinnerparties, Lunches und Abendbrote bei sich zuhause oder in anderen, schönen und vor allem persönlichen Locations, kann man ihn auch bei Kitchensurfing als Koch mieten, er kocht auf der Fashionweek und für hippe Events und betreibt noch dazu ein Label. Mehr über ihn und wie es bei ihm war, könnt ihr wie immer auf Mit Vergnügen lesen. Und sogar eine Karte zu einem seiner Dinner-Abende gewinnen!

Damit der Appetit angestachelt wird, gibt es nun erstmals begleitend zum Kolumne «Abendbrot mit Aida» ein Rezept des Abends. Daniel war so nett, mir das Rezept zur «Feta-Zitronen-Crème» zu schicken, nach der ich instantly süchtig war. 

Aber hier das Rezept:

Zutaten

2 Stängel Petersilie

2 Knoblauchzehen

1 Bio-Zitrone

200 g Schafskäse (Kuh- und Ziegenmilch)

150 g Joghurt

2 EL Olivenöl

1 EL Honig

50 g grob gehackte Walnüsse

Salz

Pfeffer

Zubereitung

1. Die Petersilie waschen, trocknen, die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Den Knoblauch schälen und auch fein hacken. 

2. Die Zitrone heiß abwaschen (zum reinigen und weil sie dann mehr Saft abgibt), trocknen und die Schale abreiben. Dann den Saft auspressen. 

3. Schafskäse grob zerdrücken und mit allen Zutaten, außer dem Zitronensaft und ein paar Walnüssen, locker verrühren. Nun nur soviel Saft hinzufügen, sodass es nicht zu flüssig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den restlichen Walnüssen dekorieren. Guten Appetit! 

DANKE DANIEL!

Die hübschen Fotos da oben hat übrigens die tolle Sarah Steffen gemacht. Großartige Fotografin, tolle Freundin & overall awesome human being.

März 10, 2013
Pre-Tatort-Mystery** oder: Dinner for One
Ich mag es ja gern, mir so ein kleines, feines Abendbrotbrettchen anzurichten, ganz für mich allein und mit vielen, vielen leckeren Dingen. Zum Beispiel das selbstgemachte Schnittlauch-Pesto: Einfach Schnittlauch mit Walnüssen, Salz, Pfeffer, geriebenen Parmesan, etwas Zitronensaft und reichlich Olivenöl in den Mixer geben, gut durchmixen (Achtung: Ist bei Schnittlauch schwierig. Die dummen langen Dingers wickeln sich um die Messer. Vielleicht vorher mal kleinschneiden)*. Ab in ein sterilisiertes Glas, Olivenöl drüber um das ganze luftdicht abzuschließen und in den Kühlschrank sperren. Eine Stunde später mal probieren und aufs Brot schmieren. Oder mit Pasta essen. 
Besonders lecker auf dunklem Brot voller Kerne und mit guten Tomaten (ja, zu dieser Jahreszeit Hohn, aber ich kann ohne frische Tomaten nicht leben, haaaaaach). Tomaten sind angemacht mit Olivenöl, Balsamico, Meersalz, Pfeffer und grünem Paprikapulver von Spice for Life.
*für vegan fun! Parmesan weglassen, Nuss und Salzmenge erhöhen, done.
**Das Finish des Bildes soll Krimi-Stimmung einfangen! Tut es aber nicht, ist einfach nur Grau – aber wir können ja alle so tun, als würde es das tun. Ja? Tuntuntuttutututuuu. Und so.

Pre-Tatort-Mystery** oder: Dinner for One

Ich mag es ja gern, mir so ein kleines, feines Abendbrotbrettchen anzurichten, ganz für mich allein und mit vielen, vielen leckeren Dingen. Zum Beispiel das selbstgemachte Schnittlauch-Pesto: Einfach Schnittlauch mit Walnüssen, Salz, Pfeffer, geriebenen Parmesan, etwas Zitronensaft und reichlich Olivenöl in den Mixer geben, gut durchmixen (Achtung: Ist bei Schnittlauch schwierig. Die dummen langen Dingers wickeln sich um die Messer. Vielleicht vorher mal kleinschneiden)*. Ab in ein sterilisiertes Glas, Olivenöl drüber um das ganze luftdicht abzuschließen und in den Kühlschrank sperren. Eine Stunde später mal probieren und aufs Brot schmieren. Oder mit Pasta essen. 

Besonders lecker auf dunklem Brot voller Kerne und mit guten Tomaten (ja, zu dieser Jahreszeit Hohn, aber ich kann ohne frische Tomaten nicht leben, haaaaaach). Tomaten sind angemacht mit Olivenöl, Balsamico, Meersalz, Pfeffer und grünem Paprikapulver von Spice for Life.

*für vegan fun! Parmesan weglassen, Nuss und Salzmenge erhöhen, done.

**Das Finish des Bildes soll Krimi-Stimmung einfangen! Tut es aber nicht, ist einfach nur Grau – aber wir können ja alle so tun, als würde es das tun. Ja? Tuntuntuttutututuuu. Und so.

7:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyfyWzia
  
Abgelegt unter: vegetarisch pesto 
März 4, 2013

Süßkartoffelrösti gone wrong

Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass Kochen bei mir ab und an schief geht. Eigentlich gar nicht mal so selten. Hier mal wieder so ein Beispiel – aber ein gerettetes, weil es trotzdem lecker war und nicht in den Mülleimer wandern musste.

Ich wollte mir zu Mittag ganz schnell einfaches Rösti machen aus Süßkartoffel. Laut Jamie Oliver brauche ich dafür im großen und ganzen nur die Kartoffel – passt ja, hab nicht viel im Haus. Leider hat das nicht so gut geklappt, zusammengepappt zu einem Rösti ist es nicht. Woran das lag, weiß ich nicht. Vielleicht zu wenig Öl in der Pfanne, vielleicht ist Süßkartoffel ja nicht so stärkereich und man kann auf Ei und Mehl nicht so leicht verzichten. Im Grund ist nur ein Haufen gebratene geraspelte Süßkartoffel (gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Chili) dabei rumgekommen. Schmeckte aber auch irre gut. Besonders mit Joghurt und ein wenig vegetarischem Kaviar obendrauf. Bonustipp: Etwas Zitrone drüber auspressen.

Nachtrag: Nochmal recherchiert, und doch, Süßkartoffeln aka Bataten sind wahre Stärkebomben und extrem nahrhaft. Sie haben sogar einen Hauch mehr Stärke als «echte» Kartoffeln (Süßkartoffeln sind botanisch eher Kürbissen zuzuordnen und haben mit Kartoffeln wenig zutun, btw.) Aber für den gesundheitsfixierten Batatenafficionado habe ich auch gute Nachrichten: 100 g Süßkartoffeln schlagen zwar mit mächtigen 4,2 g Zucker zu buche, aber decken dafür auch 89% des täglichen Vitamin A- und 79% des täglichen Beta-Karotin-Bedarfs. Für Veganer vielleicht wichtig: Sie sind übrigens auch eine pflanzliche Calciumquelle. 3% des täglichen Bedarfs kann eine 100g Portion Batate decken. Klingt nicht viel, aber sticht da eindeutig Kartoffeln, Mais und andere Stärkelieferanten aus.

4:10pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyfUxuPh
Abgelegt unter: vegetarisch 
Februar 15, 2013

Rote Beete im Urlaub, oder: Blutrot, -rot, -rot sind alle meine Finger

Ich mag ja Risotto. Und ich koche auch ziemlich gutes Risotto. Mittlerweile kriege ich auch keine Verspannungen mehr im Arm vom dauernden Rühren. Man könnte also sagen, ich bin mittlerweile ein echter Risotto-Profi und brauche gar kein Rezept mehr für meine Risottokreationen.

Das schöne ist ja, dass man sobald man das Prinzip verstanden hat, aus so ziemlich allem ein leckeres, nahrhaftes Risotto kochen kann. Und es ist auch gar nicht mehr aufwendig, man braucht nur etwas Rundkornreis (Beichte: Ich nehme immer Milchreis), ein Glas trockenen Weißwein, dass man sich auch von seinen lieben, netten, tollen Nachbarn ausleihen kann (man kann auch Sekt nehmen, wenn welcher über ist) und Gemüsebrühe. Und eben was sonst so rumliegt. In diesem Fall frische rote Beete. Ich schätze an die Knackigkeit des Gemüses und die tiefrote, fast künstlich wirkende Farbe. Allerdings nervt natürlich das Schälen, so eine frische rote Beete ist ganz schön fest. Und färbt natürlich alles, was ihr so in die Queeeere kommt. Zum Beispiel garantiert die Finger.

Aber damit kann ich leben. Dann sehe ich eben so aus als hätte ich einen Nebenjob im Schlachthaus angenommen. Wäre ich doch mal bei dem Butterbrot geblieben, dass ich mir eigentlich schmieren wollte, bis mir die Beeten im Kühlschrank entgegenkullerten…

Zwei kleine Beeten schälen und in Streifen schneiden. Oder jede andere Form, die euch beliebt. Eine Schalotte (oder zwei) in kleine Würfel schneiden. Zwiebel geht allerdings auch! Ein bis zwei Knoblauchzehen ebenfalls mikroskopisch klein häckseln. Alles in Olivenöl & zerlassener Butter glasig anschwitzen. Dann ein kleines Trinkglas Reis hinzu, ebenfalls glasig schwitzen, mit einem Glas Wein ablöschen, verdunsten lassen. Beetestreifen reinschütten. Parallel einen Topf mit Gemüsebrühe zum Kochen gebracht? Gut! Schöpflöffelweise Brühe in den schweren Topf mit dem Reis schöpfen. Immer erst den Reis die Flüssigkeit aufsaugen lassen! Und dabei fleißig rühren, rühren, rühren.

Nach einer halben bis 3/4-Stunde müsste der Reis gar sein. Jetzt Hitze etwas runterschalten, würzen. Ich war etwas langweilig, es war nur etwas Meersalz, Pfeffer und Zimt dran, aber Muskat wäre auch noch sehr gut gekommen und vielleicht auch Nelke. Eine Handvoll Parmesan reiben, in den Topf geben, gut umrühren. Anrichten – wie man sieht, auf blauen Tellern sieht das ganze noch besser aus – und Feta drüberkrümeln. Fertig!

(Risottos habe ich auch schon mehrmals veganisiert, indem ich die Butter und den Parmesan einfach weggelassen habe, dafür dann etwas stärker gewürzt habe. Easy und macht keinen großen Unterschied.)

Januar 20, 2013

Proteinbomber oder: Fast das leckerste, was ich je gekocht habe (um 10 Uhr früh)


Wieso und warum ich an einem Samstag in aller Herrgottsfrühe schon auf den Beinen, einkaufen, sogar schon «Frühsport» machen war, das möchte ich lieber nicht erläutern. Wichtiger ist, was ich danach großartiges gekocht habe. Diese Veggie-Ei-Pfanne gehört gefühlt wirklich zu den leckersten Dingen, die je aus meiner Küche gekommen sind. Allerdings denke ich das regelmäßig, wenn mir mal was gelingt, haha. (<—- Ja, bei mir läuft das mit dem Kochen auch verdammt oft schief.)

Irgendwie hat das Gericht was von einem bastardisierten, europäisierten Bibimbap und ist eigentlich perfekt für ein Brunch. Oder sogar als Abendessen. Oder eben als Frühstück für Fans von wirklich herzhaften Frühstücken. 

Erstmal Gemüse kleinschneiden: Eine bis zwei Knollen roter Beete in Stifte schneiden. Je nach Geschmack und Verfügbarkeit vorgekocht oder frisch – ich hatte beides da, aber Lust auf weniger knackig und mehr matschig, deswegen habe ich die vorgekochte genommen. Vier dünne Frühlingszwiebeln inkl. Grün in Scheiben schneiden, man kann aber auch Schalotten nehmen oder rote Zwiebel… je nach Lust und Laune. Wenn man Schalotten oder Zwiebeln nimmt, wird das ganze natürlich ungleich deftiger und herzhafter. Mit Frühlingszwiebeln bleibt es noch recht frisch und leicht. Eine Tomate würfeln und vielleicht mit Salz und/oder Chilipaste vermischen, Mangold oder Spinat kleinschneiden, bzw. bei gefrorenem Spinat einfach nur auftauen. Auch gut: Was eingelegtes. Ich habe die leckeren Radieschen genommen, aber auch Silberzwiebeln sind denkbar, oder irgendetwas anderes. Oder ihr nehmt einfach eingelegte rote Beete, statt vorgekochter oder frischer. Oder mischt. Regel: Anything goes!

Dann Butter oder Pflanzenöl oder beides in der Pfanne zerlassen. Jedes Gemüse in einer Ecke der Pfanne vor sich hinbraten lassen. Ist ein wenig tricky, aber weit machbarer, als man denkt. Dann ein oder zwei oder X Eier auf das Gemüse schlagen, Deckel drauf, stocken lassen, Sesam über das Ganze geben, nach Geschmack vielleicht jetzt erst Chilipaste oder Pfeffer, ein bisschen Meersalz, fertig. Mit einem Tee, einem Glas Blutorangensaft und einer Terra X-Doku im Bett großartig. (Aber auch in jeder anderen Kombination.)

2:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUycCBCce
  
Abgelegt unter: vegetarisch Fusion ei 
Dezember 16, 2012

Mhhh… goodness! Easypeasy Pasta mit Trüffelkäse und Feigen

Das schöne an der Vorweihnachtszeit ist, dass auch normale Supermärkte und Discounter special Festtagsangebote haben. So habe ich beispielsweise vor zwei Jahren ziemlich gute Trüffelbutter (mit echten Trüffeln und keinen Aromastoffen) für kleines Geld beim Aldi bekommen. Simples wie Rührei wird damit zum Festmahl, probiert’s mal aus (aber kein Trüffelöl, das ist meistens totaler Nepp).

Dieses Jahr war ich zufällig im Lidl, wo ich sonst auf keinen Fall einkaufen gehe. Und da gab es lecker Frischkäse mit Trüffel, ein kleiner Würfel LECKER (nur echt in Großbuchstaben) für unter zwei Euro. Toll! Er schmeckt ziemlich intensiv, so zum auf’s-Brot-schmieren ist das nicht wirklich was.

Was man daraus tolles machen kann? Einfach gute Nudeln kochen (ich hatte Linguine von DeCecco), mit ein ungefähr anderthalb großen Löffeln Käse mischen, etwas Meersalz, etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und zwei gewürfelten frischen Feigen gibt das ein luxuriöses, MEGAeinfaches Essen, mit dem man so einfach wie nie Lorbeeren ernten kann. Cool, was?

2:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyZSUOCV
  
Abgelegt unter: pasta vegetarisch luxus 
November 10, 2012

Süsskartoffel-Kürbis-Ofengemüse (und ganze Knoblauchzehen!)

Kürbis, ach, Kürbis, Kürbis ist schon was so richtig feines. Und Süsskartoffeln auch. Und sie passen auch noch so gut zueinander!

Dieses Essen taugt eigentlich vor allem als Beilage, aber ganz ehrlich, es ist so lecker, das kann man auch locker als Hauptspeise nehmen. Mit einem hübschen Salat dazu passt das alles ganz vorzüglich, macht satt und glücklich. Und was braucht man anderes in diesen kalten Tagen? Ach ja, Freunde auch noch, aber die waren bei diesem Dinner auch dabei. Yey!

Wir haben zwei kleine Hokkaido-Kürbisse und ein, zwei, drei Süsskartoffeln gewürfelt, mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und Olivenöl angemacht. Sehr gut kann ich mir allerdings auch Zitronen- oder Orangenzesten (von Biofrüchten, natürlich!) und Salbei vorstellen. Oder Thymian. Dann noch vom ganzen Knoblauch unten den Boden abschneiden und mit in die Grillpfanne packen und backen, bis das ganze Zeug gar ist (bis die Gabel locker durchgeht) und man den Knoblauch locker aus der Zehe drücken kann.

Fertig! Dazu am besten Guacamole (für Veganer) (Achtung! Sehr schlimmes Foto aus der Improkitchen-Anfangszeit!) oder Kräuterquark reichen (für Vegetarier und Omnivoren). Beim Essen kann man dann - im Idealfall - den weichgebackenen Knoblauch auf das Gemüse drücken und für den Abend sicher machen, dass man nicht mehr geküsst wird. Und das lohnt sich.

Ansonsten macht sich das Kürbis-Süsskartoffelgemüse auch gut zum Rinder- oder Seitansteak. Oder ihr bleibt beim pur. Man muss es ja nicht immer übertreiben.

6:00pm  |   URL: http://tmblr.co/ZZEGUyW_uxbY
  
Abgelegt unter: vegetarisch vegan Backen 
November 2, 2012

Vegetarischer Kaviar und andere Delikatessen

Vegetarischer Kaviar? Das klingt böse. Und seltsam. Und abartig. Aber, nichts von alledem: Als ich vor ein paar Tagen in der Delikatessen-Abteilung vom Kaufhof am Alex herumspazierte (i told you about that one) mit einer Freundin, bekam ich Lust auf so einen simplen, eher günstigen Kaviar. Aber Schock, schwere Not: In jedem, absolut jedem waren irgendwelche E-Stoffe, zu einem guten Teil stand auf den Gläschen auch verheißungsvolles wie «Kann die Konzentration von Kindern beeinträchtigen». Moment mal, wenn ein Nahrungsmittel Einfluss auf die Konzentration von Kindern hat, da stimmt doch was nicht! Und wer sagt mir überhaupt, dass es bei Erwachsenen dann gar nichts auslöst? Das hat mich jedenfalls ganz schön abgetörnt. Aber dann entdeckten wir den vegetarischen, machten uns darüber lustig, lasen die Inhaltsstoffe – und es war der einzige ohne solche Horrornachrichten auf der Packung und seltsamen Inhaltstoffen, die Angst machen. Also mitgenommen! Dazu noch Bündner Fleisch und Lammschinken (!!), und an der Käsetheke konnten wir zu einem schicken britischen Blauschimmel-Käse (ich glaube, es war ein «Shropshire Blue», aber ich bin mir nicht sicher) nicht «nein!» sagen. So einen sonnengelben britischen Schimmelkäse habe ich das erste Mal in Spanien gegessen und konnte ihn seitdem nicht vergessen: W A H N S I N N !

Aber wie war der Kaviar? Na, überraschend lecker! Sehr nah am echten Kaviar, aber nicht künstlich fischig: Dieser «vegetarische Kaviar» wird aus Algen hergestellt, wahrscheinlich so wie diese «Kaviar»-Kreationen in der Molekular-Küche. Es schmeckt salzig und nach MEEEEEEER. Irgendwie mag ich diesen Scheiss. Und ich konnte sogar A. zum Probieren überreden! Allerdings nur ein Kügelchen. Naja. Irgendwo muss man ja anfangen.

Oktober 14, 2012
Gastbeitrag: Vegetarische gefüllte Zucchini von Joe Walter (Jennifer Rostock)
Joe kenne ich zwar nicht sehr gut – aber er ist einer dieser Menschen, die mir auf Anhieb sympathisch waren. Und seit wir auf Facebook Freunde sind, noch viel viel mehr, er postet die ganze Zeit Bilder von unglaublich appetitlichen Gerichten. Er kocht passioniert, verdammt gut und macht alle seine Freunde &amp; Fans anscheinend sehr gerne neidisch und hungrig. Er ist der Beweis, dass Kochen &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll zusammenpassen wie Arsch auf Eimer (oder wie Basilikum &amp; Erdbeeren). Alles in allem also: Guter Mann!
Wie, du kennst Jennifer Rostock nicht? Na dann hier lang.
Aber jetzt ohne weitere Worte zu verlieren, ab zu Joes sehr appetitlichem und vor allem sehr heiter und toll geschriebenem Rezept. Perfekt für ein einfaches und doch sehr schickes Abendbrot vor&#8217;m Tatort :)
Danke Joe!
–––––––––––––––––––––––––––––––
Tomaten, Zucchini und Avocado! Das wären die drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Die Dreh- und Angelpunkte meiner Ernährung. Heute gibt es Zucchini, und zwar gefüllt!
Dafür eine Hand voll Couscous wie auf der Packung beschrieben quellen lassen (statt Wasser nehme ich dafür immer Brühe). Währenddessen die Zucchini halbieren und ordentlich aushöhlen, bis nur noch ca. 0,5 bis 1&#160;cm Rand dran ist.
Für die Füllung:
- 1 Zwiebel und 1 Paprika klein schneiden, anbraten
- Zucchini-Innereien, ein paar getrocknete Tomaten und ein halbes Bund Petersilie klein schneiden
- zusammen mit dem Couscous und etwas Olivenöl vermischen
- mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chili würzen
Erst werden die Zucchini-Hälften mit einer Paste aus Tomatenmark, Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Chili, Salz und Pfeffer eingeschmiert (so abschmecken, dass es gleichermaßen scharf, sauer, süß und salzig ist), dann mit der Füllung gefüllt, in eine Ofenform gelegt und großzügig mit Tomatensaft übergossen (pürierte Tomaten aus der Dose gehen auch).
Das Ganze für 30-40 Minuten bei 200&#160;Grad in den Ofen und 8 Minuten vor Schluss etwas Feta über die ganze Angelegenheit bröseln.
Bei mir gab es dazu einen Salat aus jungem Spinat, Tomate und Avocado.
Da schließt sich der Kreis. Dreh- und Angelpunkte meiner Ernährung.

Gastbeitrag: Vegetarische gefüllte Zucchini von Joe Walter (Jennifer Rostock)

Joe kenne ich zwar nicht sehr gut – aber er ist einer dieser Menschen, die mir auf Anhieb sympathisch waren. Und seit wir auf Facebook Freunde sind, noch viel viel mehr, er postet die ganze Zeit Bilder von unglaublich appetitlichen Gerichten. Er kocht passioniert, verdammt gut und macht alle seine Freunde & Fans anscheinend sehr gerne neidisch und hungrig. Er ist der Beweis, dass Kochen & Rock’n’Roll zusammenpassen wie Arsch auf Eimer (oder wie Basilikum & Erdbeeren). Alles in allem also: Guter Mann!

Wie, du kennst Jennifer Rostock nicht? Na dann hier lang.

Aber jetzt ohne weitere Worte zu verlieren, ab zu Joes sehr appetitlichem und vor allem sehr heiter und toll geschriebenem Rezept. Perfekt für ein einfaches und doch sehr schickes Abendbrot vor’m Tatort :)

Danke Joe!

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Tomaten, Zucchini und Avocado! Das wären die drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Die Dreh- und Angelpunkte meiner Ernährung. Heute gibt es Zucchini, und zwar gefüllt!

Dafür eine Hand voll Couscous wie auf der Packung beschrieben quellen lassen (statt Wasser nehme ich dafür immer Brühe). Währenddessen die Zucchini halbieren und ordentlich aushöhlen, bis nur noch ca. 0,5 bis 1 cm Rand dran ist.

Für die Füllung:

- 1 Zwiebel und 1 Paprika klein schneiden, anbraten

- Zucchini-Innereien, ein paar getrocknete Tomaten und ein halbes Bund Petersilie klein schneiden

- zusammen mit dem Couscous und etwas Olivenöl vermischen

- mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chili würzen

Erst werden die Zucchini-Hälften mit einer Paste aus Tomatenmark, Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Chili, Salz und Pfeffer eingeschmiert (so abschmecken, dass es gleichermaßen scharf, sauer, süß und salzig ist), dann mit der Füllung gefüllt, in eine Ofenform gelegt und großzügig mit Tomatensaft übergossen (pürierte Tomaten aus der Dose gehen auch).

Das Ganze für 30-40 Minuten bei 200 Grad in den Ofen und 8 Minuten vor Schluss etwas Feta über die ganze Angelegenheit bröseln.

Bei mir gab es dazu einen Salat aus jungem Spinat, Tomate und Avocado.

Da schließt sich der Kreis. Dreh- und Angelpunkte meiner Ernährung.